01 January 2026, 14:44

VFB Stuttgart kassiert harte Bewährungsstrafe nach Pyro-Vorfall in der Europa League

Ein Fußballspiel im Gange mit sechs Spielern auf dem Feld, drei Fußballen sichtbar, zahlreichen Zuschauern in Regenjacken mit Schirmen und mehreren Kameraleuten, die das Ereignis aufnehmen.

UEFA lehnt Stuttgarts Berufung gegen Ticketverbot ab - VFB Stuttgart kassiert harte Bewährungsstrafe nach Pyro-Vorfall in der Europa League

Der VFB Stuttgart hat nach dem Zünden von Pyrotechnik durch Fans während eines Europa-League-Spiels eine disziplinarische Strafe erhalten. Der DFB hat eine zweijährige Bewährungsstrafe verhängt, die auch Einschränkungen beim Ticketverkauf für Auswärtsfans umfasst. Der Vorfall ereignete sich in Basel während eines VFB-Spiels in der Europa League, bei dem Fans Leuchtfackeln entzündeten. Die UEFA hatte zunächst ein Stadionverbot für Fans verhängt, gegen das der Verein erfolglos Widerspruch einlegte. Das DFB-Sportgericht entschied daraufhin, dass Stuttgart im Wiederholungsfall innerhalb von zwei Jahren ein Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen müsste. Als Teil der Strafe darf der Verein nun keine Tickets mehr an die eigenen Fans für ein anstehendes Auswärtsspiel in der Europa League verkaufen. Die Entscheidung folgt auf die Ablehnung von Stuttgarts Berufung durch die UEFA, sodass dem Klub kein weiterer Rechtsweg bleibt. Die Bewährungsfrist läuft bis 2026 – sofern es nicht zu weiteren Verstößen kommt. Stuttgart muss sich nun an die Auflagen halten, darunter das Verbot des Ticketverkaufs für Auswärtsfahrten. Während der Bewährungszeit könnten weitere Verstöße zu verschärften Sanktionen führen. Das Urteil tritt sofort in Kraft und betrifft die kommenden europäischen Spiele des Vereins in der Europa League.