28 January 2026, 06:50

VfB Stuttgart setzt auf Angelo Stiller – und taxiert ihn mit 50 Millionen Euro

Ein Plakat, das ein Fußballspiel in den Niederlanden ankündigt, mit einer Person in einem weißen Trikot und Shorts mit entschlossener Miene, umgeben von grünen und gelben Blättern, mit dem Wort 'Fußball' in fetter schwarzer Schrift, vor einem hellblauen Himmel.

VfB Stuttgart setzt auf Angelo Stiller – und taxiert ihn mit 50 Millionen Euro

Der VfB Stuttgart hat Angelo Stiller für 5,6 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Der Mittelfeldspieler unterschrieb im vergangenen Sommer einen Langzeitvertrag, der ihn bis 2028 an den Verein bindet. Trotz früheren Interesses großer europäischer Klubs hat Stuttgart klar gemacht, dass er nicht unter einer Bewertung von 50 Millionen Euro zu haben ist.

In dieser Saison kam Stiller bereits elfmal zum Einsatz und steuerte beim 3:0-Sieg gegen Wolfsburg ein Tor sowie eine Vorlage bei.

Der 22-Jährige wechselte im Sommer 2023 für 5,5 Millionen Euro nach Stuttgart. Sein Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen Euro, die jedoch erst 2026 aktiv wird. Der Verein hat zudem die Option, sie für nur 2 Millionen Euro zu deaktivieren.

Unter Trainer Sebastian Hoeneß hat sich Stiller zu einem Leistungsträger entwickelt. Seine Auftritte weckten in der Vergangenheit das Interesse von Top-Klubs wie Manchester United, Napoli und dem FC Bayern München. Konkrete Angebote blieben im letzten Sommer jedoch aus, und Stuttgart hat seitdem eine feste Ablösesumme von 50 Millionen Euro festgelegt.

Derweil hat sich Neuzugang Chema Andrés schnell in die Startelf gespielt. Sein Aufstieg könnte langfristig eine Alternative für Stillers Position bieten, doch der Verein zeigt sich derzeit nicht bereit, über einen Verkauf zu verhandeln.

Stillers Zukunft beim VfB Stuttgart scheint vorerst gesichert. Die Bewertung von 50 Millionen Euro unterstreicht seine Bedeutung für das Team. Mit einem Vertrag bis 2028 bleibt ein möglicher Wechsel vorerst unwahrscheinlich – es sei denn, die Ausstiegsklausel kommt ins Spiel.