Villingen-Schwenningen positioniert sich klar gegen die Todesstrafe
Antonio SchleichVillingen-Schwenningen positioniert sich klar gegen die Todesstrafe
Villingen-Schwenningen unterstützt Aktion gegen die Todesstrafe
Teaser: Die Stadt Villingen-Schwenningen beteiligt sich in diesem Jahr am internationalen Aktionstag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“.
Veröffentlichungsdatum: 28. November 2025, 05:00 Uhr MEZ
Schlagwörter: Krieg und Konflikte, Politik, Allgemeine Nachrichten
Artikel: Hunderte deutsche Städte, darunter Berlin, Stuttgart und Nürnberg, nehmen am 30. November 2025 an einer weltweiten Kampagne gegen die Todesstrafe teil. Auch Villingen-Schwenningen schließt sich der Initiative an, die an den 239. Jahrestag der Abschaffung der Todesstrafe im Großherzogtum Toskana im Jahr 1786 erinnert. Die Aktion setzt sich für die Achtung des menschlichen Lebens ein und stärkt die Menschenrechte weltweit.
Die Kampagne „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ wurde von der Gemeinschaft Sant’Egidio ins Leben gerufen, einer christlichen Laienbewegung, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Gemeinsam mit der Weltkoalition gegen die Todesstrafe kämpft sie für die weltweite Abschaffung von Hinrichtungen. In diesem Jahr beteiligen sich rund 300 deutsche Kommunen – darunter Bremen, Dortmund, Leipzig und Freiburg – sowie Städte auf der ganzen Welt.
Villingen-Schwenningen und Hunderte weiterer Gemeinden werden im Rahmen der diesjährigen Kampagne erneut ihre Ablehnung der Todesstrafe bekräftigen. Die Veranstaltung lenkt den Blick auf die anhaltenden Bemühungen zur globalen Abschaffung der Todesstrafe und unterstreicht die Bedeutung der Menschenwürde. Die Organisatoren hoffen, dass die Initiativen weitere Fortschritte auf dem Weg zur Beendigung von Hinrichtungen weltweit fördern werden.