20 December 2025, 09:38

Walddorfhäslach: Verbesserte Schulensicherheit bei Amok-Alarm

Drei Jungen stehen neben einem Schreibtisch mit zwei Computersystemen, einer spricht in ein Mikrofon, trägt ID-Karten mit roten Markierungen, vor einer Wand mit einer Werbetafel, auf der 'Russia Imagine 2013' steht.

Walddorfhäslach: Verbesserte Schulensicherheit bei Amok-Alarm

Walddorfhäslach: Schulen erhalten verbesserte Sicherheitssysteme für Amok-Alarm

Zwei Schulen im Landkreis Reutlingen rüsten ihre Notfalltechnik auf – Kosten: 85.000 Euro.

  1. Dezember 2025, 15:44 Uhr

Zwei Schulen im Landkreis Reutlingen erhalten bis zum Frühjahr 2026 modernisierte Notfallsysteme. Die Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Walddorf und die Römerweg-Schule in Häslach profitieren von einer Investition in Höhe von 85.000 Euro. Die neue Technik verbessert nicht nur den Brandschutz, sondern führt erstmals eine Amok-Alarmfunktion ein.

Die Anlage wird von der in Liechtenstein ansässigen Firma Hilti AG installiert. Sie umfasst Lautsprecher in jedem Klassenzimmer und Flur, sodass Warnmeldungen in allen Schulbereichen hörbar sind. Zudem werden in stark frequentierten Zonen manuelle Meldepunkte eingerichtet, die den strengen DIN-Sicherheitsnormen entsprechen.

Mit Schlüssel betätigbare Schalter werden in den Klassenräumen, im Sekretariat und in den Lehrerzimmern angebracht. Sie ermöglichen es dem Personal, den Amok-Alarm schnell auszulösen oder zu deaktivieren. Das System übernimmt zudem Routineaufgaben wie das Läuten zur Hofpause. Ein Notstromaggregat sorgt dafür, dass die gesamte Anlage auch bei Stromausfällen funktioniert. Durch gezielte Evakuierungsalarme wird der Brandschutz optimiert, während die Amok-Funktion eine zusätzliche Schutzebene bietet. Die Installationsarbeiten sollen Anfang 2026 beginnen.

Nach Abschluss der für 85.000 Euro geplanten Aufrüstung verfügen beide Schulen über ein deutlich sichereres Umfeld. Die Ausfallsicherheit bei Stromstörungen sowie die Doppelfunktion für Brand- und Notfallwarnungen stärken die Schutzmaßnahmen. Das Personal kann kritische Funktionen direkt steuern, was die Reaktionszeiten in Krisensituationen verkürzt.