Warnstreik am Freiburger Uniklinikum: Patienten müssen mit Einschränkungen rechnen
Antonio SchleichWarnstreik am Freiburger Uniklinikum: Patienten müssen mit Einschränkungen rechnen
Patienten des Universitätsklinikums Freiburg müssen am Dienstag, 19. Mai 2026, mit Einschränkungen rechnen, da sich Mitarbeiter an einem ganztägigen Warnstreik beteiligen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Die Klinikleitung bestätigte, dass die Notfallversorgung trotz des Streiks aufrechterhalten wird.
Durch die Aktion kommt es zu Beeinträchtigungen im Regelbetrieb: Geplante Operationen und ambulante Termine müssen teilweise verschoben werden. Betroffene Patienten erhalten direkt vom Klinikum eine Benachrichtigung. Wer am Streiktag einen Termin hat, sollte sich auf längere Wartezeiten einstellen.
Die Notaufnahme, Intensivmedizin und dringliche Eingriffe laufen wie gewohnt weiter. Auch kritische Bereiche wie Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde bleiben voll funktionsfähig. Dennoch bittet das Klinikum die Bevölkerung, die Notaufnahme nur bei echten Notfällen aufzusuchen. Patienten mit nicht dringenden Anliegen werden gebeten, während des Streiks nach Möglichkeit andere Krankenhäuser aufzusuchen.
Die Gewerkschaft ver.di hatte die Beschäftigten des Universitätsklinikums zum Streik aufgerufen. Zwar sind lebenswichtige medizinische Dienstleistungen sichergestellt, doch in nicht akuten Bereichen muss mit weitreichenden Verzögerungen und Terminverschiebungen gerechnet werden.
Der Ausstand dauert den gesamten 19. Mai an. Das Klinikum arbeitet daran, die Auswirkungen für Patienten so gering wie möglich zu halten. Betroffene sollten vorab prüfen, ob ihr Termin stattfindet oder verschoben wurde. Der Konflikt steht im Zusammenhang mit den derzeit laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst.






