24 June 2026, 16:14

Wartburgkreis reformiert Krankenhausversorgung mit neuem Strategieplan bis 2026

Landkreisrat adopts Strategiepapier für Krankenhäuser in der Wartburg-Region

Wartburgkreis reformiert Krankenhausversorgung mit neuem Strategieplan bis 2026

Der Kreistag des Wartburgkreises hat einstimmig einen neuen Strategieplan für die Krankenhausversorgung in der Wartburgregion verabschiedet. Das Ziel des Plans ist es, die medizinische Versorgung in der Region langfristig, wohnortnah und finanziell tragfähig zu sichern. Zu den zentralen Änderungen gehört die vollständige Übernahme des St.-Georg-Krankenhauses Eisenach durch den Landkreis bis Mitte 2026.

Ab dem 1. Juli 2026 wird der Wartburgkreis das bisher in kirchlicher Trägerschaft geführte St.-Georg-Krankenhaus Eisenach selbst betreiben. Zudem bleibt das Krankenhaus Bad Salzungen in kommunaler Hand, was eine bessere Abstimmung der Gesundheitsversorgung in der Region ermöglicht.

Der Plan teilt den Landkreis in eine nördliche und eine südliche Versorgungsregion auf. Jede dieser Regionen erhält ein leistungsstarkes Schwerpunktkrankenhaus als zentrales Standbein. Beide Einrichtungen behalten ihre Zentralen Notaufnahmen und fungieren als erweiterte Notfallversorgungszentren.

Die spezialisierten medizinischen Leistungen werden zwischen den beiden Häusern aufgeteilt, wobei jedes zertifizierte Zentren und Schwerpunkte ausbauen wird. Der Kreistag hat zudem neue Mitglieder in die Aufsichtsräte beider Krankenhausgesellschaften gewählt. Darüber hinaus laufen Gespräche mit dem Nachbarlandkreis Schmalkalden-Meiningen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren und die Versorgungsstrukturen besser zu vernetzen.

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Der Erfolg des Plans hängt maßgeblich davon ab, qualifiziertes medizinisches Personal zu gewinnen und langfristig zu binden. Mit dem beschlossenen Konzept verfügt der Wartburgkreis nun über einen klaren Rahmen für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Die Umstellungen treten in Kraft, sobald die Trägerschaft für das St.-Georg-Krankenhaus Eisenach 2026 übernommen wird.

Quelle