05 January 2026, 10:24

Wasserpreise in Freiburg steigen 2026 – das kostet Haushalte mehr

Eine Stadtansicht mit zahlreichen Gebäuden und einem sichtbaren Wassersiegel am unteren Bildrand.

Wasserpreise in Freiburg steigen 2026 – das kostet Haushalte mehr

Wasserpreise in Freiburg steigen ab 1. Januar 2026 – badenovaNETZE kündigt neue Tarife an

Ab dem 1. Januar 2026 werden die Wassergebühren in Freiburg steigen, wie der Netzbetreiber badenovaNETZE mitteilte. Die Anpassungen erfolgen im Rahmen von Maßnahmen, mit denen die Stadt die wachsende Nachfrage durch eine verbesserte Infrastruktur und zusätzliche Brunnen decken will. Die Verbraucher müssen künftig mit höheren Grundgebühren und gestaffelten Verbrauchspreisen rechnen.

Die neuen Tarife gelten ab Beginn des kommenden Jahres für alle Haushalte. Die monatliche Grundgebühr für einen Standard-Wasserzähler verdoppelt sich von bisher 3,06 Euro netto (3,28 Euro brutto) auf 6,10 Euro netto (6,53 Euro brutto). Zudem steigt der Preis pro Kubikmeter von 2,13 Euro netto (2,28 Euro brutto) auf 2,34 Euro netto (2,50 Euro brutto).

Für einen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 80 Kubikmetern bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von etwa 4,75 Euro. Größere Familien, die 150 Kubikmeter im Jahr verbrauchen, müssen mit rund 6,06 Euro mehr pro Monat rechnen. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in den Bau von vier neuen Brunnen sowie in die Modernisierung des städtischen Wassernetzes. Ein Teil der Mittel wird zudem für den Grundwasserschutz, strengere Qualitätskontrollen und Forschungsprojekte verwendet, die die langfristige Versorgung sichern sollen.

Die Preiserhöhung tritt in weniger als einem Jahr in Kraft und betrifft alle Kunden von badenovaNETZE. Besonders spürbar wird sie für größere Haushalte sein, während die Stadt die Mehreinnahmen in den Ausbau der Kapazitäten und den Schutz der Wasserqualität investiert. Weitere Anpassungen über das Jahr 2026 hinaus wurden bisher nicht angekündigt.