Wie Take Me Späti Berlins Kult-Läden zum YouTube-Hit macht
Die YouTube-Serie Take Me Späti rückt Berlins Spätis ins Rampenlicht
Mit Take Me Späti bringt Sara Arslan die typischen Berliner Spätverkaufsstellen in die digitale Welt. In ihrer neuen Serie lädt sie Gäste zu lockeren Gesprächen ein – inspiriert vom britischen Comedy-Format Chicken Shop Date. Seit dem Start hat die Show mit viralen Clips und einer wachsenden Fangemeinde schnell an Fahrt aufgenommen.
Die Idee zu Take Me Späti stammt aus der britischen Vorlage Chicken Shop Date, in der Moderatorin Amelia Dimoldenberg seit 2014 Prominente aus Film, Musik und Popkultur in Londoner Fried-Chicken-Läden trifft. Während die Originalversion internationale Stars präsentiert, setzt Arslans deutsche Adaption auf einen entspannten, lokalen Charme.
Die in Berlin produzierte Serie lebt von ungefilterten Unterhaltungen, die mal hierhin, mal dorthin springen. Die Folgen behandeln alles – von Erziehungsdebatten über Türsteher-Knigge und Flugangst bis hin zu Diskussionen über Pelzmützen. Dieser freche, assoziative Stil kommt besonders bei der Generation Z an, die den ironischen Humor und die alltagsnahen Perspektiven der Show schätzt.
Zwar hat Take Me Späti noch keine Weltstars zu Gast wie das britische Pendant, doch gerade die lässige, unaufgeregte Atmosphäre sorgt für virale Verbreitung. Ausschnitte aus der Serie werden fleißig geteilt, wobei Zuschauer besonders die natürliche Chemie zwischen Gastgeberin und Gästen loben.
Der Erfolg der Show zeigt: Es gibt eine wachsende Nachfrage nach ungewöhnlich, gesprächsorientiertem Content. Indem Arslan die Fried-Chicken-Läden durch Berliner Spätis ersetzt, hat sie eine Nische gefunden, die lokale Kultur mit universellem Humor verbindet. Vorerst zieht die Serie weiter neue Zuschauer in ihren Bann – mit einer Mischung aus Spontanität und typischem Gen-Z-Flair.