26 June 2026, 04:14

Woidke begrüßt Finanzreform: "Wer bestellt, zahlt" als Meilenstein für Kommunen

Woidke: Finanzreform bringt Kommunen mehr Planungssicherheit

Woidke begrüßt Finanzreform: "Wer bestellt, zahlt" als Meilenstein für Kommunen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat eine neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Finanzreform begrüßt und diese als wichtigen Schritt für Deutschland bezeichnet. Das Abkommen soll die finanzielle Belastung der Kommunen verringern und die Kostensteuerung für Bundesländer sowie lokale Behörden verbessern.

Die Reform sieht strengere Regeln nach dem Prinzip „Wer bestellt, zahlt“ vor. Demnach tragen künftig Bund, Länder und Kommunen die Kosten für ihre eigenen Entscheidungen. Woidke ist überzeugt, dass dies allen Beteiligten mehr Planungssicherheit bietet.

Zudem zielen die Neuerungen darauf ab, die steigenden Sozialausgaben der Kommunen zu begrenzen. Der Ministerpräsident betonte, dass bezahlbare Energie weiterhin entscheidend für das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland sei.

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Trotz seiner Unterstützung für die Finanzreform übt Woidke Kritik an der aktuellen Energiepolitik. Die Energiepreise bezeichnete er als „übermäßig hoch“ und forderte, dass erneuerbarer Strom dort genutzt werden solle, wo er erzeugt wird. Die bestehende Politik verfehle diese Ziele seiner Ansicht nach.

Das neue Finanzrahmenwerk soll die Kosten stabilisieren und die Verantwortlichkeiten klarer regeln. Gleichzeitig soll es die finanzielle Überlastung der Kommunen lindern. Woidkes Äußerungen spiegeln sowohl Fortschritte bei der Finanzreform als auch anhaltende Sorgen um die Energiepreise wider.

Quelle