Baden-Württemberg investiert 24 Millionen Euro in globale Spitzenforschung bis 2030
Antonio SchleichBaden-Württemberg investiert 24 Millionen Euro in globale Spitzenforschung bis 2030
Baden-Württemberg hat eine 24-Millionen-Euro-Initiative gestartet, um seine Position als globaler Wissenschaftsstandort zu stärken. Das unter dem Namen Globale Wissenschaftspartnerschaften vorgestellte Förderpaket wurde am 23. September 2025 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski präsentiert. Es richtet sich sowohl an etablierte als auch an aufstrebende Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland und soll Spitzenkräfte an die Universitäten der Region ziehen.
Die Initiative umfasst drei zentrale Programme. Das Programm für globale Institutionenpartnerschaften vertieft die Zusammenarbeit zwischen der Universität Heidelberg und der Harvard University – eine bisher einzigartige Kooperation innerhalb der EU. Zwar wurden keine konkreten Forschungsbereiche genannt, doch die Partnerschaft sieht gemeinsame Innovationszentren und Austauschmöglichkeiten vor.
Das Programm für globale Professuren ermöglicht es den heimischen Hochschulen, international führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wettbewerbsfähige Stellenangebote zu unterbreiten. Gleichzeitig fördert das Programm für globale Forschungsstipendien Nachwuchsforschende mit Aufenthalten an den Instituten für fortgeschrittene Studien in Baden-Württemberg.
Die Pläne wurden während einer Kabinettssitzung in Stuttgart vorgestellt. Die Förderung soll den Ruf des Landes als erstklassiger Standort für Spitzenforschung und akademische Zusammenarbeit festigen.
Die 24 Millionen Euro fließen in den kommenden Jahren in Forschungsaustausche, Professuren und Stipendien. Durch die Gewinnung hochkarätiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler will die Initiative Baden-Württembergs Rolle als Vorreiter in der globalen Wissenschaftslandschaft weiter ausbauen. Die ersten Partnerschaften, darunter die Kooperation zwischen Heidelberg und Harvard, sollen in naher Zukunft konkretisiert werden.






