01 May 2026, 04:22

Bayern schafft Steuer-Mahnungen ab – jetzt sind Bürger selbst verantwortlich

Alte deutsche Postkarte mit rotem Stempel, auf dem der gedruckte Text "Gesimnacks & Co. & Co." steht

Bayern schafft Steuer-Mahnungen ab – jetzt sind Bürger selbst verantwortlich

Das Bayerische Landesamt für Steuern hat die Abwicklung von Vorauszahlungen für Steuern reformiert. Künftig erhalten Steuerzahler keine Mahnungen mehr vor den Fristen. Die Maßnahme soll die Abläufe vereinfachen, da papierbasierte Vorgänge zunehmend zurückgehen.

Bisher hatte die Behörde die Bürger per Brief über anstehende Zahlungstermine informiert. Diese Erinnerungen entfallen nun – Steuerpflichtige müssen die Fristen künftig selbst im Blick behalten. Die Entscheidung spiegelt den Wandel hin zu digitalen Prozessen und weg von klassischen Papierverfahren wider.

Auch Zahlschein-Vordrucke werden nicht mehr den amtlichen Schreiben beigefügt. Als Begründung führt die Behörde den Rückgang manueller Banküberweisungen an. Stattdessen wirbt sie für die Nutzung des SEPA-Lastschriftverfahrens, das Zahlungen automatisch und fristgerecht abwickelt.

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Das neue System verlagert mehr Verantwortung auf die Steuerzahler, die Termine nun ohne Erinnerung selbst einhalten müssen. Wer auf Lastschrift umsteigt, vermeidet versäumte Zahlungen und mögliche Säumniszuschläge. Die Behörde erwartet durch die Umstellung geringere Verwaltungskosten und eine höhere Effizienz.

Quelle