Bayerns Frauen trotzen Barcelona mit 1:1 – doch zwei Rote Karten erschweren Rückspiel
Nadeschda HolzapfelBayerns Frauen trotzen Barcelona mit 1:1 – doch zwei Rote Karten erschweren Rückspiel
Bayerns Frauen halten Barcelona mit 1:1 – Rekordkulisse im Allianz Arena
Vor 31.000 Zuschauern – ein neuer Rekord – trennten sich der FC Bayern München und der FC Barcelona im Halbfinal-Hinspiel der Champions League mit 1:1. Die Partie war von hoher Dramatik geprägt, doch zwei Rote Karten belasten die Münchnerinnen nun im Rückspiel in Barcelona.
Die Bayern begannen stark, standen defensiv sicher und setzten auf schnelle Konter. Trotz eines frühen Rückstands glichen sie in der 69. Minute durch Franziska Kett aus, die eine sehenswerte Kombination mit Pernille Harder abschloss.
Doch die Wende kam in der 79. Minute: Nach einer VAR-Überprüfung sah Kett Rot. Schiedsrichterin Ivana Martincic (Kroatien) wertete ihr Ziehen an den Haaren von Barcelonas Salma Paralluelo als grobes Foul. Bayern-Trainer José Barcala protestierte heftig – seiner Meinung nach habe Kett lediglich das Trikot greifen wollen, der Kontakt mit den Haaren sei unbeabsichtigt gewesen. Ein Platzverweis sei daher unverhältnismäßig.
Doch Barcalas Wut kostete ihn selbst die Rote Karte wegen Protests. Sowohl er als auch Kett fehlen nun im Rückspiel. Nach dem Spiel hinterfragte Bayerns Sportdirektorin Bianca Rech die Härte der Strafe und forderte eine Nachbesprechung der Szene.
Trotz der Rückschläge blieb Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn optimistisch: "Wir haben noch alle Chancen, erstmals ins Champions-League-Finale einzuziehen." Das 1:1 hält die Hoffnung am Leben, doch ohne zwei Schlüsselpersonen wird die Aufgabe in Barcelona zur Herausforderung. Die Rote Karten für Kett und Barcala erhöhen den Druck vor dem entscheidenden Rückspiel – vor einer Rekordkulisse, die den wachsenden Zuspruch für den Frauenfußball in München unterstreicht.






