30 April 2026, 10:21

Berlins Sportvereine boomen: Über 822.000 Aktive zum Jahresstart 2026

Offenes Buch mit detailliertem Grundriss des Berliner Olympia-Gymnasiums mit begleitendem Text zur Beschreibung des Layouts.

Berlins Sportvereine boomen: Über 822.000 Aktive zum Jahresstart 2026

Berlins Sportvereine verzeichnen starken Mitgliederschub

Zum Jahresbeginn 2026 sind in Berlins Sportvereinen über 822.000 aktive Sportlerinnen und Sportler registriert – ein Anstieg um 5,14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Treibende Kraft hinter diesem Boom ist das wachsende Interesse in allen Altersgruppen. Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin, führt den Aufschwung auf die Sportbegeisterung der Stadt und die Bemühungen der Vereine zurück, ihre Angebote zugänglicher zu gestalten.

Aktuellen Zahlen zufolge bleibt der 1. FC Union Berlin mit 71.328 Mitgliedern der größte Verein der Hauptstadt. Dicht gefolgt von Hertha BSC, das 60.461 eingetragene Anhänger zählt. Insgesamt führt der Berliner Fußball-Verband als stärkster Fachverband mit 241.282 Mitgliedern die Statistik an.

Auch neue Sportarten gewinnen an Beliebtheit: Tischfußball und Pétanque sind nun offiziell Teil des Landessportbunds Berlin. Gleichzeitig erleben schulnahe Programme einen regelrechten Boom – insbesondere in den Disziplinen Basketball, American Football und Cheerleading, die allesamt in die Top Ten der beliebtesten Sportarten aufgestiegen sind.

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Härtel betonte, dass vor allem Frauen, Mädchen, Jugendliche und Menschen über 61 Jahren vermehrt den Weg in die Vereine finden. Kreativangebote wie flexible Trainingszeiten und inklusive Programme hätten maßgeblich dazu beigetragen, eine vielfältige Mitgliederschaft anzusprechen.

Die Gesamtzahl der Vereinsportler in Berlin liegt nun bei 822.294 – ein kontinuierliches Wachstum seit 2025. Während Fußball weiterhin dominiert, erweitern neue Sportarten das Spektrum. Die Vereine schaffen es zunehmend, ein breites Publikum anzusprechen. Der Trend deutet auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach organisiertem Sport in allen Bevölkerungsgruppen hin.

Quelle