Blutige Emblem-Diebe und Raser auf der A81: Polizei sucht Zeugen
Ungewöhnlicher Vandalismus in Tauberbischofsheim: BMW-Emblem gestohlen – Blutsuren gefunden
Ein BMW-Besitzer in Tauberbischofsheim machte diese Woche eine beunruhigende Entdeckung: Das Markenemblem seines Fahrzeugs war gewaltsam entfernt worden – zurück blieben Blutflecken. Die Polizei ermittelt nun in dem ungewöhnlichen Fall von Sachbeschädigung und möglicher Körperverletzung.
Raser auf der A81: Audi-Fahrer mit 186 km/h geblitzt In einem separaten Vorfall wurde ein Audi-Fahrer auf der Autobahn A81 wegen extremer Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten. Ihm drohen nun hohe Strafen, darunter ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein mehrmonatiges Fahrverbot.
Der Vandalismus ereignete sich zwischen Montagabend und Dienstagmorgen. Der Autohalter bemerkte das fehlende BMW-Emblem sowie Blutspuren an seinem Fahrzeug. Ermittler fanden später passende Blutspuren an einem in der Nähe geparkten Volkswagen, was darauf hindeutet, dass sich der Täter möglicherweise bei der Tat verletzt hat. Die Polizei hat die Blutspuren sichergestellt und bittet Zeugen, sich zu melden.
Solche Straftaten sind in der Region selten. Aus Polizeiakten geht hervor, dass es in Tauberbischofsheim und Lauda-Königshofen im vergangenen Jahr keine vergleichbaren Fälle von Emblem-Diebstählen in Verbindung mit Blutspuren gab.
186 km/h auf der A81: 66 km/h zu schnell Auf der Autobahn A81 wurde unterdessen eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 186 km/h gemessen – 66 km/h über dem erlaubten Limit. Dem Audi-Fahrer drohen nun ein empfindliches Bußgeld, Punkte im Fahreignungsregister und ein mehrmonatiger Entzug der Fahrerlaubnis.
Polizei bittet um Hinweise Für Medienanfragen steht die Polizeidirektion Heilbronn unter +49 (0) 7131 104-1010 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Zeugen des Vandalismus werden gebeten, sich an die Polizeistation Tauberbischofsheim unter +49 (0) 9341 810 zu wenden.
Die Ermittlungen zum gestohlenen BMW-Emblem und den Blutspuren laufen noch. Bisher gibt es keinen Tatverdächtigen. Die Strafen für den Raser werden in den kommenden Wochen gerichtlich verhandelt. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls.






