24 March 2026, 20:21

Brantner wirbt um FDP-Wähler: "Liberale Demokratie braucht eure Stimme"

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die seine politischen Grenzen zeigt, auf altem Papier mit Text oben und unten gedruckt.

Brantner wirbt um FDP-Wähler: "Liberale Demokratie braucht eure Stimme"

Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, hat ehemalige FDP-Wähler dazu aufgerufen, die liberale Demokratie zu unterstützen. Ihr Appell erfolgt, nachdem die FDP in zwei Landesparlamenten ihre Mandate verloren hat. Sie warnte, dass sich die politische Landschaft Deutschlands in einer Weise verändere, die demokratische Werte schwächen könnte.

Die jüngsten Rückschläge der FDP haben die Landespolitik neu geordnet. Im März 2026 scheiterte die Partei in Stuttgart und Mainz daran, Sitze zu erringen, und ist seitdem in diesen Landesparlamenten nicht mehr vertreten. Brantner beschrieb die neuen Landtage als dominiert von nur vier Parteien: CDU, Grünen, SPD und AfD.

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Auf Bundesebene hält die FDP derzeit keine Sitze im Bundestag. Umfragen vom März 2026 zeigen sie unter der für den Einzug ins Parlament notwendigen Fünf-Prozent-Hürde. Die Partei ist zwar noch in acht Landesparlamenten vertreten, darunter in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, doch ihre Unterstützung hat im Vergleich zu früheren Wahlen nachgelassen. Sie ist weiterhin an zwei Landesregierungen beteiligt – in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt –, doch ihre Position ist mittlerweile deutlich unsicherer.

Brantner betonte die Notwendigkeit starker Verteidiger der liberalen Demokratie. Sie verwies darauf, dass der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir bereits ehemalige FDP-Anhänger angesprochen habe. Nun folge sie diesem Beispiel und argumentiere, dass die aktuelle politische Lage breitere Bündnisse erfordere.

Der Niedergang der FDP hat eine Lücke in der deutschen Politik hinterlassen. Brantners Initiative zeigt den Versuch, Wähler zu vereinen, die sich Sorgen um die Zukunft der Demokratie machen. Angesichts der schwachen Umfragewerte und der Verluste bei Landeswahlen spiegelt ihr Aufruf die wachsende Besorgnis über die Stabilität liberaler Werte wider.

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