Cadolzburg diskutiert Zukunft der Wasserversorgung – Sicherheit steht an erster Stelle
Nadeschda HolzapfelCadolzburg diskutiert Zukunft der Wasserversorgung – Sicherheit steht an erster Stelle
In Cadolzburg hat eine öffentliche Debatte über die Wasserversorgung der Stadt begonnen. Die Gemeinde betont, ihr Trinkwasser bleibe sicher und stehe in vollem Umfang zur Verfügung – Engpässe seien ausgeschlossen. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen stattdessen vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Netzes, insbesondere für Kleingärten.
Anlass der Debatte ist die Ankündigung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner, alle Wasser- und Abwassersysteme einer umfassenden Prüfung zu unterziehen. Dieser Prozess wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern. Ziel ist es, die Anlagen auf den aktuellen technischen Stand zu bringen und mögliche Risiken zu identifizieren.
Die Stadt hat zudem zugesagt, ihre kommunalen Satzungen zu überarbeiten, um sie für die Bürger verständlicher zu gestalten. Eine Erhöhung der Gebühren ist nicht geplant. Sowohl die städtischen Werke als auch die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler widersprachen Befürchtungen, es könnte künftig zu Wassermangel kommen – solche Sorgen seien unbegründet.
Für betroffene Kleingärtner gibt es bereits Übergangslösungen zur Versorgung. An einer dauerhaften, rechtssicheren Lösung wird gearbeitet. Zudem prüft das Werk zusätzliche Wasserquellen und erwägt die Wiederinbetriebnahme bestehender Brunnen im Rahmen umfassender Infrastrukturverbesserungen.
Die Prüfung soll bis zu einem Jahr dauern und dient der Modernisierung der Systeme sowie der Gewährleistung der Sicherheit. Die Stadt betrachtet Wasser, Strom und Abwasserentsorgung als unverzichtbare öffentliche Dienstleistungen. Die Bürger können mit aktualisierten Vorschriften und langfristigen Maßnahmen zur Versorgungssicherheit rechnen.
