Chaotischer Montag: Brände, Unfälle und Betrug halten Rettungskräfte in Atem
Antonio SchleichChaotischer Montag: Brände, Unfälle und Betrug halten Rettungskräfte in Atem
Mehrere Unfälle und Notfälle hielten Rettungskräfte in der Region am Montag in Atem
Ein Matratzenbrand in Wendlingen, eine Reihe von Verkehrsunfällen und ein Betrugsfall in Kirchheim führten am Montag zu mehreren Krankenhausaufenthalten und erheblichen Sachschäden. Die Behörden waren den gesamten Nachmittag und Abend im Einsatz.
In Wendlingen geriet am Montagnachmittag in der Schwenkgasse eine Matratze in Brand. Der Rauch entwickelte sich so stark, dass Alarmanlagen auslösten und Anwohner das Gebäude verlassen mussten. Die Feuerwehr löschte die Flammen und räumte den Rauch aus dem Haus. Vier Personen, darunter eine ältere Frau, wurden mit Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden an dem Bett wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Auf der Holbeinstraße in Reutlingen stürzte ein 87-jähriger Motorradfahrer gegen einen Gartenzaun. Seine Harley-Davidson wurde so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden musste. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, das Ausmaß seiner Verletzungen ist jedoch noch unklar.
Kurz darauf stürzte eine 18-jährige Radfahrerin auf dem Ruederer Heideweg in Esslingen von ihrem Fahrrad. Passanten fanden sie bewusstlos vor, Notfallsanitäter leisteten Erste Hilfe, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wurde. Ihr Mountainbike erlitt einen Schaden von etwa 500 Euro.
In Baltmannsweiler verunglückte ein 55-jähriger Radfahrer auf der Baacher Straße schwer. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, bevor er eilig ins Krankenhaus gebracht wurde. Auch sein Fahrrad wurde beschädigt – die Reparaturkosten belaufen sich auf rund 1.000 Euro.
Unterdessen zog sich ein Rollerfahrer auf der Wilhelmstraße in Neuhausen bei einem Sturz leichte Verletzungen zu. Eine Krankenhausbehandlung war nicht notwendig.
Auf der Weilerhau in Filderstadt kollidierten drei Fahrzeuge so schwer, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Personen kamen nicht zu Schaden, doch der Sachschaden beträgt etwa 18.000 Euro, alle drei Autos mussten abgeschleppt werden. Ein weiterer Unfall auf der L1207 verursachte ähnliche Kosten – zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur ärztlichen Untersuchung gebracht.
In Nürtingen kam es am Montagabend auf dem Festgelände während Abbauarbeiten zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Die Polizei rückte an, schwerwiegende Verletzungen gab es jedoch nicht.
In Tübingen wurde am Dienstagmorgen ein 30-jähriger Mann auf einem E-Scooter kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 1,5 Promille.
In Kirchheim schließlich verlor eine Frau eine größere Geldsumme, nachdem sie von einem angeblichen Bankmitarbeiter angerufen worden war. Der Betrug ereignete sich am späten Montagnachmittag.
Die Rettungskräfte hatten mit einer Vielzahl von Einsätzen zu tun – von Bränden und Verkehrsunfällen bis hin zu medizinischen Notfällen. Mehrere Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden, während die Sachschäden sich auf tausende Euro beliefen. Die Polizei ermittelt weiterhin im Betrugsfall in Kirchheim und wegen der Trunkenheitsfahrt in Tübingen.






