Daimler Truck kündigt Führungswechsel an drei Schlüsselstandorten für 2026 an
Cordula RingDaimler Truck kündigt Führungswechsel an drei Schlüsselstandorten für 2026 an
Daimler Truck hat eine Umstrukturierung der Führungsebene an drei zentralen deutschen Standorten angekündigt. Die Änderungen treten 2026 in Kraft, wobei neue Manager die Leitung in Wörth am Rhein, Gaggenau und Mannheim übernehmen. Jeder dieser Standorte spielt eine entscheidende Rolle in der Produktion von Nutzfahrzeugen, Antriebssträngen und moderner Batterietechnologie des Konzerns.
Ab dem 1. April 2026 übernimmt Thomas Twork die Werksleitung und Produktionsverantwortung am Standort Wörth am Rhein. Twork, der derzeit das Werk in Gaggenau leitet, bringt langjährige Erfahrung in der Antriebsstrangproduktion mit. Das Werk in Wörth ist das größte Lkw-Montagewerk im Netzwerk von Mercedes-Benz Trucks und fertigt Modelle wie den Actros, Arocs, Atego sowie elektrische Varianten wie den eActros 300/400 und den eActros 600.
Gleichzeitig wird Jürgen Betz die Leitung des Werks in Gaggenau übernehmen und damit Twork nachfolgen. Betz gilt als strategisch denkender Teamplayer mit fundiertem Hintergrund in der globalen Produktion von Antriebskomponenten. In Gaggenau werden Getriebe, Achsen, elektrische Antriebsteile sowie Wasserstoff-Brennstoffzellen-Systeme gefertigt.
Ab dem 1. Juli 2026 führt Gerald Tropper das Werk in Mannheim und löst damit Andreas Moch ab. Der Standort Mannheim spezialisiert sich auf Motoren, Nutzfahrzeugkomponenten und betreibt eine eigene Eisengießerei. Zudem beherbergt er ein Battery Technology Center, in dem Prototypen von Batteriezellen auf einer Pilotfertigungslinie entwickelt werden.
Jürgen Distl, Leiter der globalen Antriebsstrangproduktion, würdigte die Verdienste von Andreas Bachhofer, dem scheidenden Produktionschef in Wörth, und begrüßte Twork als dessen Nachfolger.
Die Führungswechsel sollen den drei wichtigen Produktionsstandorten neue Impulse verleihen: Wörth am Rhein bleibt auf die Lkw-Montage fokussiert, Gaggenau treibt die Innovation im Antriebsstrangbereich voran, und Mannheim wird die Entwicklung von Batterien und Motoren weiter ausbauen. Die Übergaben werden in den kommenden zwei Jahren schrittweise erfolgen.






