03 May 2026, 08:26

SPD-Politikerin Nasr diskutiert Apothekenreform mit Dresdner Apotheker über finanzielle Belastungen

Plakat mit der Überschrift "Senkung der Arzneimittelkosten unter der Biden-Harris-Regierung" mit Text und Logo, das Informationen über die Senkung der Arzneimittelkosten vermittelt.

SPD-Politikerin Nasr diskutiert Apothekenreform mit Dresdner Apotheker über finanzielle Belastungen

SPD-Politikerin Rasha Nasr besuchte kürzlich die Knut-Apotheke in Dresden, um über die geplante Apothekenreform zu sprechen. Bei dem Treffen mit Apothekeninhaber Michael Gäbe stand vor allem die finanzielle Belastung der Apotheken und die möglichen Auswirkungen der neuen Gesetzgebung im Mittelpunkt. Nasr, die selbst keine fachliche Expertise in Gesundheitspolitik mitbringt, suchte vor Beginn der parlamentarischen Debatten nach direkten Einblicken in die Praxis.

Während des Besuchs erläuterte Gäbe die zentrale Rolle der Apotheken als erste Anlaufstelle im Gesundheitswesen. Er betonte ihre Bedeutung bei der Vermeidung gefährlicher Wechselwirkungen von Medikamenten sowie bei der Entlastung von Ärzten und Krankenhäusern. Ein weiteres Thema war die Forderung nach angemessener Vergütung – Gäbe warnte, dass ohne Anpassungen der Apothekengebühren die Versorgungsqualität leiden könnte.

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Kritisch äußerte sich Gäbe auch zu Plänen, die Aufgaben von Pharmazeutisch-technischen Assistenten auszuweiten, ohne gleichzeitig den Personalmangel zu beheben. Solche Änderungen könnten seiner Meinung nach die Servicequalität und die Patientensicherheit gefährden. Nasr hörte den Schilderungen aufmerksam zu und stellte gezielte Fragen zum Vergütungssystem sowie zu dessen Folgen für die Apotheken.

Im Gegenzug versprach Nasr, die Anliegen der Apotheker nach Berlin zu tragen. Sie unterstrich, wie wichtig fundiertes Wissen für den Gesetzgebungsprozess sei, und räumte ein, dass es gilt, wirtschaftliche Tragfähigkeit mit erweiterten beruflichen Verantwortungen für Apotheker in Einklang zu bringen.

Der Austausch machte die konkreten Herausforderungen deutlich, vor denen Apotheken im Rahmen der geplanten Reformen stehen. Nasr verließ das Gespräch mit einem besseren Verständnis für die finanziellen und betrieblichen Belastungen, während Gäbe die Notwendigkeit einer fairen Finanzierung betonte, um die Versorgungsstandards zu halten. Die Ergebnisse der Diskussion fließen nun in die anstehenden parlamentarischen Beratungen zum Apothekenreformgesetz ein.

Quelle