Deutsche zeigen tiefe Emotionen für gestrandeten Buckelwal an der Ostsee
Antonio SchleichDeutsche zeigen tiefe Emotionen für gestrandeten Buckelwal an der Ostsee
Eine neue Umfrage offenbart tiefe Besorgnis in der Bevölkerung über den gestrandeten Buckelwal an der deutschen Ostseeküste. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, sich emotional mit dem Schicksal des Tieres verbunden zu fühlen. Die Erhebung erfasst zudem Meinungen zu den Rettungsbemühungen und der Reaktion der Regierung.
Das Meinungsforschungsinstitut Insa führte die Umfrage im Auftrag der Bild am Sonntag zwischen dem 23. und 24. April 2026 durch. Insgesamt nahmen 1.005 Personen an der Befragung teil.
Auf die Frage nach weiteren Rettungsversuchen sprachen sich 45 Prozent der Teilnehmer für ein Fortsetzen der Maßnahmen aus. Gleichzeitig lehnten 37 Prozent weitere Hilfsaktionen für den Wal ab. Weitere 11 Prozent äußerten sich nicht zu dieser Thematik.
Bei der Idee eines Denkmals für den Wal waren die Meinungen gespalten: Nur 28 Prozent unterstützten den Vorschlag, während 45 Prozent ihn klar ablehnten.
Die Umfrage bewertete zudem die öffentliche Meinung zur Krisenbewältigung durch Umweltminister Till Backhaus. Lediglich 24 Prozent stuften seine Reaktion als gut ein. Ein größerer Anteil von 34 Prozent bezeichnete sie hingegen als schlecht. Die verbleibenden 42 Prozent verzichteten auf eine Bewertung seiner Amtsführung.
Die Ergebnisse zeigen ein starkes öffentliches Interesse am Schicksal des Wals. Eine Mehrheit befürwortet zwar Rettungsversuche, doch nur wenige unterstützen ein dauerhaftes Denkmal. Gleichzeitig spiegeln die Zahlen gemischte Einschätzungen der Handlungen des Ministers während der Krise wider.






