DFB setzt vor WM 2026 auf Sport – aber nicht ohne politische Verantwortung
Antonio SchleichDFB setzt vor WM 2026 auf Sport – aber nicht ohne politische Verantwortung
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 einen abgewogenen Umgang mit politischen Themen verfolgen. Präsident Bernd Neuendorf hat die Konzentration des Verbandes auf den Sport betont, dabei aber den weiteren Kontext der Veranstaltung anerkannt. Er besteht darauf, dass der Fußball für die Organisation weiterhin oberste Priorität behalten muss.
Neuendorf bestätigte die Haltung des DFB in einer aktuellen Stellungnahme. Er unterstrich, dass der Verband nicht zu jeder politischen Entwicklung Stellung beziehen werde – selbst in unsicheren Zeiten. Stattdessen werde man sich in laufenden Gesprächen mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden austauschen, um die Bedingungen in den Gastgeberländern Mexiko, Kanada und den USA zu bewerten.
Neuendorf räumte ein, dass der Sport nicht von realen Weltgeschehnissen getrennt werden könne. Dennoch betonte er, dass die vorrangige Aufgabe des DFB darin bestehe, seine Werte von Freiheit, Demokratie und Toleranz zu wahren. Deutlich machte er, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten. Der Sport solle Menschen verbinden und nicht spalten, so Neuendorf.
Der DFB wird weiterhin seine Grundsätze der Vielfalt, Inklusion und des Respekts fördern. Neuendorfs Position spiegelt das Bekenntnis wider, der einigenden Kraft des Sports treu zu bleiben. Der Ansatz des Verbandes vereint das Bewusstsein für politische Realitäten mit dem Fokus auf seine Kernaufgabe.






