Fünf Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten langfristige Finanzspritze bis 2030
Wenzel WeinholdFünf Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten langfristige Finanzspritze bis 2030
Fünf Hochschulen in Baden-Württemberg erhalten nach einer am 30. Juli 2025 unterzeichneten Fördervereinbarung langfristige finanzielle Unterstützung. Die Vereinbarung umfasst drei kirchlich getragene Einrichtungen sowie zwei staatliche Hochschulen und sichert deren Betrieb mindestens bis 2030. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte die Bedeutung hoher Standards in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, Bildung und Lehrprogramme.
Die Förderzusage fällt unter den Höheren Bildungsfinanzierungsvertrag III für den Zeitraum 2026–2030. Begünstigt werden die Evangelische Hochschule Ludwigsburg, die Evangelische Hochschule Freiburg und die Katholische Hochschule Freiburg – alle drei in kirchlicher Trägerschaft. Zusammen bieten diese Einrichtungen rund 4.000 Studierenden in 18 Studiengängen, etwa in Sozialer Arbeit, Gesundheit, Pflege und Pädagogik, eine akademische Ausbildung.
Die Vereinbarung erstreckt sich zudem auf zwei staatliche Hochschulen: die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Beide erhalten nun rechtlich verbindliche Finanzzusagen. Ab 2027 steigt der Landeszuschuss jährlich um 3,5 Prozent.
Der Zugang zu den kirchlichen Hochschulen bleibt allen Studierenden unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit offen. Die Vereinbarung fördert zudem faire Beschäftigungsbedingungen, Chancengleichheit und Klimaschutzziele. Die regionalen Kirchen haben sich verpflichtet, ihren Anteil an den Studienplätzen während der gesamten Vertragslaufzeit zu finanzieren.
Dieser aktuelle Vertrag folgt dem übergeordneten Hochschulfinanzierungsvertrag III für die staatlichen Hochschulen, der im April 2025 unterzeichnet wurde.
Die Förderung sichert die Zukunft dieser fünf Hochschulen für die kommenden fünf Jahre. Studierende in sozialen, gesundheitsbezogenen und pädagogischen Fachbereichen profitieren weiterhin von stabilen Studienangeboten. Die Vereinbarung unterstreicht zudem das Engagement des Landes für Vielfalt, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Hochschullandschaft.






