Gefahrgut-Unfall auf A2: Lkw mit Natriumfluorid ohne Beleuchtung gestoppt
Nadeschda HolzapfelGefahrgut-Unfall auf A2: Lkw mit Natriumfluorid ohne Beleuchtung gestoppt
Gefahrgut-Zwischenfall auf der A2 bei Vlotho nach Lkw ohne Beleuchtung
Auf der Autobahn A2 bei Vlotho hat sich ein Gefahrgut-Vorfall ereignet, nachdem Autofahrer einen Lastwagen ohne funktionierende Beleuchtung gemeldet hatten. Das Fahrzeug, das Natriumfluorid geladen hatte, wurde von der Polizei gestoppt, als klar wurde, dass die Ladung eine Gefahr darstellte. Die Behörden leiteten umgehend Maßnahmen ein, um das Gebiet abzusichern und die Bedrohung einzudämmen.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte, als Fahrer einen Sattelzug meldeten, der in Richtung Hannover unterwegs war – ohne intakte Beleuchtung, aber mit blinkender Warnanlage. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und wies ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug nicht verkehrssicher war: Die Rückleuchten waren defekt, und es fehlte das vorgeschriebene Gefahrgut-Warntafel.
Der Lastwagen wurde an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße angehalten. Im Inneren war eines der beladenen Fässer während der Fahrt umgekippt, weil es nicht ordnungsgemäß gesichert worden war. Der 52-jährige Fahrer, der aus Belarus stammt, hatte Natriumfluorid transportiert – einen gefährlichen Stoff. Die Feuerwehr richtete vorsorglich eine 50-Meter-Sperrzone um das Fahrzeug ein.
Die Einsatzkräfte begannen damit, die ausgetretene Substanz in einen Auffangbehälter umzufüllen. Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter wurden von der Feuerwehr dekontaminiert, um eine mögliche Belastung durch den Stoff auszuschließen. Der Lkw wurde anschließend für nicht mehr fahrtauglich erklärt.
Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Straßensperrung und einer kontrollierten Reaktion, um eine Kontamination zu verhindern. Der Lastwagen bleibt vorerst abgestellt, während die Ermittlungen zur mangelhaften Ladungssicherung fortgesetzt werden. Die Behörden bestätigten, dass keine Personen verletzt wurden, doch darf das Fahrzeug erst wieder in Betrieb gehen, wenn alle Sicherheitsauflagen erfüllt sind.






