Gefälschte Papiere am Flughafen Stuttgart: Kosovo-Reisender abgewiesen und abgeschoben
Wenzel WeinholdGefälschte Papiere am Flughafen Stuttgart: Kosovo-Reisender abgewiesen und abgeschoben
Am 20. Mai 2025 wurde ein 48-jähriger Reisender aus dem Kosovo am Flughafen Stuttgart abgewiesen, nachdem Beamte eine gefälschte Aufenthaltserlaubnis entdeckt hatten. Bundespolizisten nahmen den Mann während einer routinemäßigen Dokumentenprüfung vorläufig fest, was zu einer eingehenderen Überprüfung seiner Ausweispapiere führte.
Der Vorfall begann, als Beamte der Bundespolizei eine standardmäßige Kontrolle am Flughafen durchführten. Dabei stellten sie fest, dass die Aufenthaltserlaubnis des Mannes gefälscht war. Bei einer gründlicheren Durchsuchung wurde zusätzlich ein gefälschter kroatischer Personalausweis sowie ein echtes georgisches Reisepassdokument gefunden.
Die Behörden beschlagnahmten die gefälschten Papiere und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung ein. Der Mann wurde kurzzeitig auf der Wache festgehalten, bevor er in einen Rückflug gesetzt wurde. Noch am folgenden Tag war er nach Pristina zurückgebracht worden.
Die Bundespolizei führt solche Kontrollen regelmäßig an großen Flughäfen durch, darunter auch in Köln/Bonn. Dabei werden Reisedokumente mit nationalen Datenbanken abgeglichen, um ungültige oder verdächtige Einträge zu erkennen. Treten Unstimmigkeiten auf, werden Personen zur weiteren Befragung festgehalten und – falls erforderlich – wegen illegaler Einreise oder des Besitzes falscher Papiere rechtliche Schritte eingeleitet.
Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft zur Prüfung möglicher Anklagen wegen Fälschung und illegaler Einreise vorgelegt. Die Abschiebung des Mannes in den Kosovo erfolgte nach den üblichen Standards der Migrationsbehörden. Die Behörden überwachen weiterhin sorgfältig Reisedokumente, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.






