GIZ-Finanzskandal: Betrugsverdacht im Jemen erschüttert Entwicklungsagentur
Wenzel WeinholdGIZ-Finanzskandal: Betrugsverdacht im Jemen erschüttert Entwicklungsagentur
Die staatliche deutsche Entwicklungsagentur GIZ steht vor einem schweren Finanzskandal. Ermittlungen haben Betrugsverdacht gegen Mitarbeiter im Jemen aufgedeckt. Der Fall hat bereits zu disziplinarischen Maßnahmen gegen die Beteiligten geführt.
Die GIZ bestätigte die Unregelmäßigkeiten nach einer internen Prüfung ihrer Aktivitäten im Jemen. Die Behörde hat noch keine vollständigen Details veröffentlicht, doch erste Schätzungen zufolge könnte der finanzielle Schaden sich auf mehrere Zehnmillionen belaufen.
Mitarbeiter, die in die Vorfälle verwickelt sind, wurden bereits disziplinarisch belangt. Die Organisation arbeitet nun daran, das volle Ausmaß der Verluste zu ermitteln und weitere Unregelmäßigkeiten zu verhindern.
Der Betrugsfall setzt die GIZ unter Druck, während sie versucht, die fehlenden Gelder zurückzuholen. Weitere Untersuchungen sollen klären, wie es zu den Verstößen kommen konnte und welche Maßnahmen nötig sind, um die Kontrollen zu verschärfen. Ob rechtliche Schritte eingeleitet werden, hat die Agentur bisher nicht mitgeteilt.






