GLS setzt in Karlsruhe auf vollelektrische VW e-Crafter für klimaneutrale Paketzustellung
Antonio SchleichGLS setzt in Karlsruhe auf vollelektrische VW e-Crafter für klimaneutrale Paketzustellung
GLS Deutschland erweitert seine Elektroflotte in Karlsruhe mit sechs neuen VW e-Crafter
Der Logistikdienstleister GLS Deutschland hat seine Elektroflotte am Standort Karlsruhe um sechs vollelektrische VW e-Crafter erweitert. Mit diesem Schritt treibt das Unternehmen seine Initiative für umweltfreundlichere Zustellungen voran und setzt damit einen weiteren Baustein seiner Klimastrategie um. Die emissionsfreien Fahrzeuge übernehmen nun Lieferrouten, die zuvor von Dieselmodellen bedient wurden.
Die sechs E-Transporter schaffen mit einer Ladung jeweils eine Reichweite von etwa 100 Kilometern und bieten ausreichend Stauraum für rund 160 Pakete. Durch den Ersatz der Diesel-Fahrzeuge rechnet GLS mit einer jährlichen Einsparung von etwa 30 Tonnen CO₂.
Am lokalen GLS-Depot wurde eine eigene Ladestation eingerichtet, um den Betrieb der Elektroflotte zu gewährleisten. Die Anschaffung der E-Transporter erfolgt im Rahmen des Pilotprojekts ZUKUNFT.DE, das nachhaltige Logistiklösungen fördert.
Anja Herter, GLS-Regionalleiterin für Südwestdeutschland, betonte das Engagement des Unternehmens für die "Grüne Stadt"-Initiative Karlsruhes. Die emissionsfreien Zustellungen seien ein wichtiger Schritt hin zu einem saubereren Stadtverkehr, so Herter.
Die Erweiterung in Karlsruhe ist Teil der übergeordneten Bestrebungen von GLS, bundesweit alternative Antriebe in der Flotte einzuführen. In Städten wie Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Leipzig und Nürnberg sind bereits ähnliche Projekte umgesetzt worden. Weitere Elektrofahrzeuge für Karlsruhe sind geplant, um zusätzliche Lieferrouten auf nachhaltige Antriebe umzustellen.
Die neuen E-Transporter stärken zudem das KlimaProtect-Programm von GLS, das klimaneutralen Paketversand anbietet. Mit der vorhandenen Ladeinfrastruktur und den nun elektrisch bedienten Routen reduziert das Unternehmen kontinuierlich seinen ökologischen Fußabdruck. Die Maßnahme unterstützt zugleich das Ziel Karlsruhes, eine grünere Stadt zu werden.






