Heidenheims Bürgerempfang feiert Rekordbeteiligung und ehrenamtliches Engagement
Wenzel WeinholdHeidenheims Bürgerempfang feiert Rekordbeteiligung und ehrenamtliches Engagement
Heidenheims jährlicher Bürgerempfang zieht über 600 Einwohner an
In diesem Jahr lockte der traditionelle Bürgerempfang der Stadt Heidenheim mehr als 600 Anwohner an und zählte damit zu den bestbesuchten Veranstaltungen der Gemeinde. Bürgermeister Michael Salomo eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell an den Dialog zwischen lokalen Verantwortungsträgern und Bürgerschaft.
Der Abend begann mit Auftritten der Blaskapelle Frohsinn Oggenhausen und der Tanzgruppe Art Evolution. In seiner Begrüßung betonte Salomo, wie wichtig ein gemeinsames Bekenntnis zur Demokratie sei, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern.
In seiner Rede blicke der Bürgermeister auf die Fortschritte der Stadt zurück, darunter die Umgestaltung des Rathausviertels und der Grabenstraße zu einem neuen Stadtzentrum. Zudem verwies er auf Erfolge aus seiner Arbeit im Netzwerk Junger Bürgermeister, etwa die Sicherung von Flächen für Photovoltaikanlagen durch die Stadtwerke Heidenheim.
Besondere Würdigung erfuhren bei dem Empfang ehrenamtlich Engagierte. Die Heidenheimer Tafel wurde für ihre erweiterte Rolle seit der Pandemie und dem Ukraine-Krieg ausgezeichnet – in dieser Zeit ist die Nachfrage nach ihren Angeboten stark gestiegen. Karin Böhm erhielt die Ehrenamtsmedaille für 28 Jahre unermüdlichen Einsatz in Schnaitheim. Zudem wurde die Seniorenakademie Heidenheim für ihr Engagement in der Förderung lebenslangen Lernens gewürdigt.
Viele junge Heidenheimer folgten Salomos Aufruf, sich stärker in die kommunale Politik einzubringen. Die Veranstaltung stand im Zeichen des bürgerschaftlichen Engagements und der weiteren Entwicklung der Stadt. Die geehrten Ehrenamtlichen – von der Tafel bis zu den Bildungsinitiativen – leisten einen unverzichtbaren Beitrag, um die Bevölkerung durch die jüngsten Krisen zu begleiten. Die hohe Teilnehmerzahl unterstrich das breite öffentliche Interesse an den Zukunftsplänen Heidenheims.






