Illegale Schafsschlachtung in Ulm: Polizei ermittelt gegen 38-Jährigen
Antonio SchleichIllegale Schafsschlachtung in Ulm: Polizei ermittelt gegen 38-Jährigen
Polizei Ulm ermittelt nach illegaler Schafsschlachtung
Nach Hinweisen von Zeugen ermittelt die Polizei in Ulm wegen des Verdachts einer illegalen Schafsschlachtung. Ein 38-jähriger Mann steht unter dem Verdacht, das Tier ohne vorherige Betäubung getötet zu haben – ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Der Vorfall ereignete sich in einer Garage, in die das Schaf am Abend aus dem Kofferraum eines Autos gebracht worden war.
Zeugen hatten gegen 18:45 Uhr beobachtet, wie mehrere Personen ein lebendes Schaf aus dem Kofferraum eines Fahrzeugs holten und es in die Garage in Ulm brachten. Später bestätigten die Behörden, dass das Tier ohne die gesetzlich vorgeschriebene Betäubung geschlachtet worden war.
Der Beschuldigte, ein 38-Jähriger, soll das Schaf von einem Viehhändler in Münsingen erworben haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Händler möglicherweise keine Kenntnis von der geplanten rechtswidrigen Tötung des Tieres hatte. Der Mann und seine 41-jährige Ehefrau sollen versucht haben, Beweise für die Schlachtung zu vertuschen.
Das Polizeipräsidium Ulm bittet um Hinweise zum Viehhändler aus Münsingen und ruft Zeugen auf, sich unter der Telefonnummer 49 731 188-3812 zu melden. Der Name des Händlers wurde in öffentlichen Berichten bisher nicht genannt.
Die Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Tierschutzrecht laufen noch. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise und sucht nach Zeugen. Über das weitere Vorgehen und mögliche Anklagen wird nach Abschluss der Untersuchungen entschieden.






