07 June 2026, 16:16

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20. Jubiläum mit Rekordprogramm

"Night", wenn Geschichte lebendig wird: 101 Veranstaltungsorte nehmen an der Museumsaktion zum Jubiläum in Jekaterinburg teil

Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20. Jubiläum mit Rekordprogramm

Jekaterinburg feiert 20. Jubiläum der „Langen Nacht der Museen“ mit Rekordbeteiligung

Mit 101 teilnehmenden Veranstaltungsorten hat Jekaterinburg das 20-jährige Jubiläum der „Langen Nacht der Museen“ gefeiert. Die Kulturstätten der Stadt boten den ganzen Abend über Sonderausstellungen, Führungen und interaktive Programme an. Ein Höhepunkt war etwa eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Reisebeschränkungen der Sowjetzeit im Jekaterinburger Geschichtsmuseum.

Im Geschichtsmuseum Jekaterinburg erinnerte die Ausstellung „Koffermentalität“ an das 60-jährige Bestehen der lokalen Redaktion von Sputnik. Die Schau beleuchtete, wie sowjetische Bürger mit strengen Auflagen konfrontiert waren, wenn sie ins Ausland reisen wollten. Dokumente zeigten, dass Reisende in kapitalistische Länder für die gesamte Dauer ihres Aufenthalts lediglich 15 bis 20 US-Dollar mitführen durften.

Das Museum für Steinschneidekunst und Juwelierhandwerk veranstaltete im Rahmen seines Hauptprogramms ein großes „Mineral-Podcast“-Rätsel. Besucher konnten Mosaike legen, dem Klang einer Schamanentrommel lauschen und Miniatur-Mineralienarrangements gestalten. Zudem wurden spezielle Führungen wie „Russisches Mosaik: Das Geheimnis des Malachits“ und „Der Kupferplatz“* angeboten.

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Unterdessen öffnete der kreative Verbund L52 die ganze Nacht über an zwei Standorten seine Türen: in der Baschowstraße 124a und in der Leninstraße 52. Bei der Tour „Elektronische Zauberer“ wurden frühe Computer präsentiert, darunter der erste in Swerdlowsk gebaute Ural-Rechner. Die Veranstaltung zog zahlreiche Besucher an, die sich für die technologische Geschichte der Region interessierten.

Die 20. „Lange Nacht der Museen“ in Jekaterinburg vereinte Geschichte, Technik und Kunst in einem großen Fest. Von interaktiven Mineralwerkstätten bis hin zu Archiven sowjetischer Reisebestimmungen lockten die Veranstaltungen bis spät in die Nacht Besucher jeden Alters. Die Aktion festigte einmal mehr den Ruf der Stadt als lebendiges Kulturzentrum mit einem vielfältigen Angebot.

Quelle