Jens Castrop droht dreispielige Sperre nach harter Roter Karte gegen Wolfsburg
Cordula RingJens Castrop droht dreispielige Sperre nach harter Roter Karte gegen Wolfsburg
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop droht nach einer roten Karte Ende Oktober eine dreispielige Sperre. Der deutsch-koreanische Akteur, der für seinen kompromisslosen Spielstil bekannt ist, wurde für ein hartes Foul an VfL Wolfsburgs Sael Kumbedi bestraft. Trotz dieses Rückschlags bleibt er ein Kandidat für den WM-Kader Koreas, der am 16. Mai bekannt gegeben wird.
Castrop sah am 25. Oktober in der Partie gegen den FC Bayern München seine erste rote Karte der Saison. Der Vorfall ereignete sich nach einem robusten Zweikampf mit Kumbedi, den der Schiedsrichter als so gefährlich einstufte, dass er den Mittelfeldspieler sofort des Platzes verwies. Castrop selbst bezeichnete die Entscheidung später als überzogen und bestritt, dass das Foul eine direkte Rote rechtfertigte.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte die Sperre, wodurch der 28-Jährige für drei Spiele pausieren muss. Es ist nicht das erste Mal, dass Castrops körperbetonter Spielstil zu disziplinarischen Konsequenzen führt. Seine kämpferische Art hat im Laufe seiner Karriere sowohl Anerkennung als auch Kritik hervorgerufen.
Trotz dieser Vorfälle hat sich Castrop in der koreanischen Nationalmannschaft etabliert. Seit dem vergangenen Herbst kam er zu fünf Länderspieleinsätzen. Sollte er für die WM nominiert werden, verspricht er, sein Spiel anzupassen, um ähnliche Zwischenspiele zu vermeiden.
Der Mittelfeldspieler zeigte sich überzeugt, Korea effektiv vertreten zu können, und betonte, dass er im Turnierfall besonderen Wert auf Disziplin legen werde.
Die endgültige WM-Aufstellung Koreas wird im nächsten Monat verkündet. Castrops mögliche Berufung würde der Mannschaft Erfahrung und körperliche Präsenz im Mittelfeld verleihen. Angesichts seiner jüngsten Sperre muss er jedoch beweisen, dass er auf der größten Bühne Intensität und Kontrolle in Einklang bringen kann.






