07 June 2026, 08:19

Jugendbad Burgfarrnbach droht 2026 die endgültige Schließung nach 60 Jahren

€165.000 Renovierung notwendig: weiteres Jugendbad schließt für immer - CSU fordert Erhalt

Jugendbad Burgfarrnbach droht 2026 die endgültige Schließung nach 60 Jahren

Jugendbad Burgfarrnbach bleibt 2026 geschlossen – droht die endgültige Schließung?

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Das Jugendbad Burgfarrnbach, ein saisonales Freibad speziell für Kinder und Jugendliche, bleibt in diesem Jahr geschlossen. Die Anlage, die seit etwa 60 Jahren die Gemeinschaft bereichert, steht nun vor einer möglichen endgültigen Stilllegung. Über ihre Zukunft beraten Stadtvertreter in einer Sitzung am 10. Juni 2026.

Das Bad war ursprünglich für Besucher bis 14 Jahre und ihre Begleitpersonen konzipiert. Es umfasst ein unbeheiztes Becken von 8 x 20 Metern, eine 1.000 Quadratmeter große Liegewiese, Umkleidekabinen und Sanitäranlagen. Doch die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen, was die Einnahmen schrumpfen ließ, während die Betriebskosten hoch blieben.

Hinzu kommen technische Probleme: Seit der letzten Saison leckt das Wassersystem massiv, die Reparaturkosten werden auf bis zu 50.000 Euro geschätzt. Auch andere kritische Anlagen wie die Wasseraufbereitung und die Umwälzpumpen sind beschädigt oder nicht mehr zuverlässig. Eine vollständige Wiedereröffnung würde mindestens 165.000 Euro erfordern, um strukturelle, technische und sicherheitsrelevante Mängel zu beheben.

Max Ammon, ein lokaler Vertreter, äußerte bereits die Befürchtung, dass das Bad möglicherweise nie wieder öffnen werde. Die Stadt schlägt nun eine Abstimmung über die endgültige Schließung vor und will alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände prüfen.

Sollte die Schließung beschlossen werden, kehrt das Jugendbad auch in kommenden Jahren nicht zurück. Stattdessen würde die Stadt sich auf eine Umnutzung des Areals konzentrieren – und damit das Ende einer langjährigen Gemeinschaftseinrichtung besiegeln. Die Entscheidung liegt beim anstehenden Votum des Finanz- und Verwaltungsausschusses.

Quelle