17 March 2026, 16:26

Karlsruher Schule gewinnt Deutschen Schulpreis für lebendige Demokratiebildung

Whiteboard mit der Aufschrift "Unsere Mission Bildung zugänglich machen"

Karlsruher Schule gewinnt Deutschen Schulpreis für lebendige Demokratiebildung

Die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule in Karlsruhe hat den Deutschen Schulpreis für Demokratiebildung 2024 gewonnen. Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt das Engagement der Schule, das bürgerliche Engagement unter ihren 370 Schülerinnen und Schülern sowie 40 Lehrkräften zu fördern. Kultusministerin Theresa Schopper lobte den praxisnahen Ansatz, mit dem Demokratie und Teilhabe vermittelt werden.

Die Schule hebt sich dadurch hervor, dass sie Demokratie nicht nur als Unterrichtsthema behandelt, sondern als gelebte Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich an Diskussionen, organisieren Veranstaltungen und gestalten den Schulalltag aktiv mit. Dieser handlungsorientierte Ansatz entspricht den zentralen Werten der Schule: Verantwortung, Mitwirkung und Medienkompetenz.

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Der Preis unterstreicht zudem das ganzheitliche Bildungsverständnis der Schule, das Wissenschaft, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement verbindet. Neben Karlsruhe erreichten auch die Elisabeth-von-Thadden-Schule in Heidelberg und die Gemeinschaftsschule Gebhard in Konstanz die finale Runde. Insgesamt wurden in diesem Jahr zehn Schulen mit dem Themenschwerpunktpreis für Demokratiebildung ausgezeichnet.

Die 30.000 Euro Preisgeld sollen die laufenden Projekte der Schule zur Förderung von Vielfalt, Inklusion und bürgerlichem Engagement unterstützen. Ihr Modell einer aktiven Demokratiebildung dient dabei als Vorbild für andere Bildungseinrichtungen. Die Auszeichnung betont zudem, wie wichtig die Mitgestaltung durch Schülerinnen und Schüler für die Entwicklung einer lebendigen Schulkultur ist.

Quelle