Kinder aus Duisburg kontrollieren mit der Polizei den Straßenverkehr
Eine Gruppe Kinder aus einer Duisburger Kita hat gemeinsam mit Polizeibeamten den Verkehr in der Nähe ihrer Einrichtung überwacht. Die Aktion fand in einer 30er-Zone statt, wo die Beamten zwischen 9:30 und 11:30 Uhr Geschwindigkeitskontrollen durchführten. Ziel der Initiative war es, die Verkehrssicherheit – insbesondere im Umfeld von Schulen und Kindergärten – zu fördern.
Während der Kampagne verteilten die Kinder selbstgebastelte Karten an Autofahrer: Wer sich an das Tempolimit hielt, erhielt zur Belohnung ein Bild mit Erdbeermotiv. Raser hingegen bekamen eine Zitronen-Illustration mit der Aufforderung, langsamer zu fahren.
Die Kinder nutzten die Gelegenheit auch, um zu erklären, warum rücksichtsvolles Fahren in der Nähe von Kitas so wichtig ist. Durch ihre direkte Einbindung blieb die Botschaft besser im Gedächtnis – und die Fahrer wurden sensibler für ihre Geschwindigkeit. Die Duisburger Polizei setzte dabei auf Prävention und Aufklärung und nutzte die Aktion, um mit der Bevölkerung über Verkehrssicherheit ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung zeigte, wie schon kleine Geschwindigkeitsreduzierungen Unfälle verhindern und Leben im Umfeld von Schulen schützen können. Indem die Kinder aktiv einbezogen wurden, unterstrich die Kampagne die Bedeutung von aufmerksamem Fahren. Polizei und Kita-Mitarbeiter hoffen, dass die Aktion zu einer dauerhaften Vorsicht im Straßenverkehr beiträgt.






