10 May 2026, 02:15

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – und der Druck auf die Regierung wächst

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund und dem Text "Investing in Communities: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – und der Druck auf die Regierung wächst

Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat gewarnt, dass die hohen Energiepreise vorerst nicht sinken werden. Er drängt die Bundesregierung nun zum schnellen Handeln und fordert gezielte Hilfen für diejenigen, die mit den steigenden Kosten zu kämpfen haben.

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Brötel betonte, dass Verzögerungen und politische Streitigkeiten innerhalb der Koalition dringend notwendige Maßnahmen nicht blockieren dürften. Sein Hauptanliegen ist es, faire Lebensbedingungen in allen Regionen zu sichern – insbesondere außerhalb der Großstädte. Besonders ländliche Gebiete stünden vor größeren Herausforderungen, so Brötel, da dort längere Arbeitswege und explodierende Spritpreise die Menschen belasteten. Ohne zusätzliche Unterstützung werde es vielen Haushalten und Betrieben in diesen Regionen kaum möglich sein, die Krise zu bewältigen.

Um die Lasten zu verringern, schlug er mehrere Lösungsansätze vor, darunter eine Treibstoffpreissenkung, eine höhere Pendlerpauschale oder andere finanzielle Entlastungsprogramme. Ziel sei es, die Mehrkosten auszugleichen, die vor allem Menschen in abgelegenen Gebieten treffen.

Gleichzeitig forderte Brötel langfristige Planungen und rief die Regierung auf, Unterstützungspakete zu schnüren, die über den Sommer hinaus – möglicherweise sogar bis ins nächste Jahr – wirken. Da die Energiepreise keine Anzeichen für einen Rückgang zeigten, sei eine kontinuierliche Hilfe unverzichtbar, so der DLT-Präsident.

Seine größte Sorge gilt der drohenden Spaltung zwischen Stadt und Land. Eine gerechte Kompensation müsse die ungleiche Belastung durch die Energiekosten in den verschiedenen Regionen des Landes ausgleichen, argumentierte Brötel.

Seine Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Regierung unter zunehmendem Druck steht, bevor sich die Lage weiter verschärft. Brötel besteht darauf, dass jede Lösung auch die Menschen auf dem Land erreichen muss, wo hohe Sprit- und Energiepreise besonders hart zuschlagen.

Der DLT-Präsident machte deutlich, dass politische Einheit entscheidend sei. Ohne zügige Einigung fürchte er, dass diejenigen, die am dringendsten auf Hilfe angewiesen sind, im Stich gelassen werden.

Quelle