17 June 2026, 17:19

Linksradikale Gewalt in Deutschland erreicht neuen Höchststand – Forderungen nach härteren Maßnahmen

Hessen fordert Überprüfung des 'Indymedia'-Verbots

Linksradikale Gewalt in Deutschland erreicht neuen Höchststand – Forderungen nach härteren Maßnahmen

Politisch motivierte Straftaten in Deutschland steigen stark an – besonders die Gewalt von links

In Deutschland haben politisch motivierte Straftaten deutlich zugenommen, wobei die Gewalt von linksradikaler Seite besonders stark angestiegen ist. Die Innenminister von Hessen und Sachsen fordern nun schärfere Maßnahmen, um dem Trend entgegenzuwirken. Angesichts der wachsenden Zahl von Vorfällen werden neue Strategien und Instrumente zur Bekämpfung des Problems diskutiert.

Die Zahl der politisch motivierten Straftaten stieg um etwa 35 Prozent auf über 13.000 Fälle. Allein die gewalttätigen Delikte aus dem linksradikalen Spektrum nahmen um 42,6 Prozent auf 1.087 Vorfälle zu. In Hessen war der Anstieg besonders ausgeprägt: Dort verdoppelten sich die gewaltsamen Straftaten von Linksradikalen mit einem Plus von rund 153 Prozent.

Hessens Innenminister Roman Poseck bezeichnete Indymedia als das „zentrale Propagandamedium der linken Szene“. Das Land prüft nun, ob ein Verbot der Plattform möglich wäre. Zudem fordert Hessen eine aktualisierte bundesweite Einschätzung zur gewaltbereiten Linksextremismus-Szene, um Netzwerke und Mobilisierungspotenziale offenzulegen.

Sachsen setzt sich für eine gemeinsame Bundes- und Länder-Datenbank zu Linksextremismus ein. Innenminister Armin Schuster (Sachsen) hält eine solche Datenbank für ein unverzichtbares Werkzeug. Beide Länder erwägen zudem systematische Einreise- und Aufenthaltsverbote für mutmaßlich gewaltbereite Linksextremisten.

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Ziel der Vorschläge ist es, die Reaktion auf die zunehmende linksradikale Gewalt zu stärken. Hessen und Sachsen streben sowohl analytische als auch präventive Maßnahmen an, um die wachsende Zahl der Vorfälle einzudämmen. Die Länder fordern bessere Einblicke in extremistische Strukturen und strengere Kontrollen ihrer Aktivitäten.

Quelle