25 April 2026, 06:27

Marx-Engels-Forum wird zum lebendigen Rathausplatz mit Spree-Blick umgestaltet

Großes beige Berliner Dom mit hohem Kuppelhelm, vorne eine Statue, umgeben von Bäumen, Straßenlaternen, Fahrzeugen, Passanten und Zelten unter einem bewölkten Himmel.

Marx-Engels-Forum wird zum lebendigen Rathausplatz mit Spree-Blick umgestaltet

Berlins Marx-Engels-Forum wird zum neuen Rathausplatz und öffentlichen Raum umgestaltet

Das Marx-Engels-Forum in Berlin durchläuft eine grundlegende Umwandlung in einen neuen Rathausplatz und eine öffentliche Freifläche. Das 34-Millionen-Euro-Projekt startete im Juni 2022, und die erste Phase nimmt nun entlang der Spree Gestalt an. Das Gelände bleibt für Besucher mindestens bis Ende 2027 gesperrt, während die Bauarbeiten andauern.

In der ersten Umgestaltungsphase entsteht ein offener, barrierefreier Treffpunkt am Flussufer. Geplant sind Treppen, Rampen und ein Wasserspiel, ergänzt durch neue Baumflanzungen. Die Erdarbeiten für diese Elemente sind abgeschlossen, und die historischen Kellerwände sowie Fundamente wurden vor ihrem Abriss dokumentiert. Derzeit arbeiten die Bauleute am Unterbau für die Treppenanlagen; bis Mai werden weitere Fortschritte erwartet.

Die Vorbereitungen für ein Regenwassermanagement-System im Bereich der Spandauer Straße fanden über den Winter statt. Gleichzeitig soll noch in diesem Sommer der Bau eines 2.300 Quadratmeter großen Spielbereichs entlang der Rathausstraße beginnen.

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In der zweiten Phase wird der Rathausforum-Bereich neu gestaltet, wobei der Raum zwischen Fernsehturm, Marienkirche, Rotem Rathaus und Spree umstrukturiert wird. Aktuell ist die Baustelle mit Zäunen abgesichert, Schilder warnen die Öffentlichkeit vor dem Betreten und erinnern Eltern an ihre Aufsichtspflicht für Kinder.

Die Sperrung des Forums dauert voraussichtlich bis Ende 2027 an, um den Bauteams ausreichend Zeit für die Fertigstellung beider Projektphasen zu geben. Nach Abschluss wird das Gelände mit besserer Barrierefreiheit, Grünflächen und moderner Infrastruktur aufwarten. Die Gesamtinvestition von 34 Millionen Euro unterstreicht den Umfang dieser Neugestaltung.

Quelle