17 June 2026, 16:04

Mehringplatz: Warum Millioneninvestitionen kaum Wirkung zeigen

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Mehringplatz: Warum Millioneninvestitionen kaum Wirkung zeigen

Auf dem Mehringplatz steht bald eine Diskussion mit zentralen Akteuren an, die sich den anhaltenden Problemen des Ortes widmet. Bei der Veranstaltung kommen lokale Politikerinnen, Aktivistinnen und Anwohner zu Wort, um ihre Sicht auf die Zukunft des Platzes zu schildern. Trotz Fördergeldern und früherer Sanierungen sind bisher kaum sichtbare Verbesserungen zu erkennen.

In den vergangenen Jahren flossen beträchtliche Mittel in den Mehringplatz: Bis 2022 wurden über 7 Millionen Euro aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ in Sanierungsmaßnahmen investiert. Zudem wurde 2023 ein Kiezhausmeister eingeführt, der sich um Instandhaltung und Gemeinschaftsbedürfnisse kümmert.

Trotz dieser Bemühungen stellen Beobachter kaum spürbare Fortschritte fest. An der anstehenden Diskussion beteiligen sich unter anderem Katrin Schmidberger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, sowie ihre SPD-Kollegin Sevim Aydin. Kerstin Wolter, Landesvorsitzende der Linken, wird ebenfalls dabei sein, ebenso wie der Schriftsteller und Anwohner Markus Liske, Mitbegründer des Revolutionären Mieterrats. Die Moderation übernehmen Uwe Rada und Rainer Rutz.

Ziel der Debatte ist es, die Gründe für die begrenzte Wirkung bisheriger Maßnahmen zu ergründen. Die Teilnehmenden werden mögliche nächste Schritte für den Mehringplatz erörtern. Die Veranstaltung unterstreicht den anhaltenden Bedarf an wirksamen Lösungen für das Viertel.

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