München führt erstmals Gebühren für Cathy Hummels' WiesnBummel ein
Antonio SchleichMünchen führt erstmals Gebühren für Cathy Hummels' WiesnBummel ein
Cathy Hummels' jährlicher WiesnBummel ist nach einem Jahrzehnt zu einem festen Bestandteil des Oktoberfests geworden. Doch in diesem Jahr führte die Stadt München erstmals eine Gebühr für die Veranstaltung ein – ein Novum für Werbeaktionen während des Volksfests.
Der WiesnBummel zieht Jahr für Jahr Prominente an, von Rapper Kollegah bis zu Schauspielern wie Jenny Elvers und Nina Bott. Im Laufe der Zeit hat sich das Event zu einer wichtigen Marketingplattform entwickelt und kooperiert mit großen Marken. Hummels selbst nutzt die Veranstaltung, um ihre Marke Events by CH zu stärken – eine Mischung aus Oktoberfest-Tradition und exklusivem Networking.
Für 2024 beschloss die Münchner Stadtverwaltung, eine Gebühr für Hummels' Event zu erheben. Begündet wurde dies mit dem Schutz des Rufs des Oktoberfests durch eine Regulierung kommerzieller Aktivitäten. Zwar gab es bisher keine ähnlichen Gebühren für Influencer-Veranstaltungen, doch deuteten Beamte an, dass künftig auch andere Veranstalter damit rechnen müssten.
Hummels zeigte sich kooperativ und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Sie äußerte sich optimistisch über die weitere Partnerschaft und betonte, dass die neue Regelung die festliche Atmosphäre des WiesnBummels nicht beeinträchtigen werde.
Die Gebührenpflicht setzt ein Zeichen für den Umgang der Stadt mit kommerziellen Events während des Oktoberfests. Künftige Ausgaben des WiesnBummels – und möglicherweise auch andere Influencer-Veranstaltungen – könnten ähnlichen Auflagen unterliegen. Die Entscheidung Münchens spiegelt den Spagat zwischen Tradition und modernen Marketing-Anforderungen wider.






