25 April 2026, 10:19

MVV-Energie-Chef drängt auf rasche EEG-Reform für mehr Wind- und Solarstrom

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

MVV-Energie-Chef drängt auf rasche EEG-Reform für mehr Wind- und Solarstrom

Georg Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV Energie, fordert schnellere Schritte bei der Reform der deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetze. Er unterstützt einen neuen Gesetzentwurf des Wirtschaftsministeriums, der den Ausbau von Windkraft an Land und Solarenergie beschleunigen soll. Müller sieht die geplanten Änderungen als entscheidenden Schritt, um die seit langem bestehenden Verzögerungen beim Ausbau grüner Energien zu überwinden.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das vor 20 Jahren eingeführt wurde, legte feste Vergütungssätze für Ökostrom fest, um dessen Nutzung zu fördern. Nun drängt Müller auf eine zügige Verabschiedung der jüngsten EEG-Reformen. Er warnt, dass weitere Verzögerungen – insbesondere durch Diskussionen über die Flächennutzung zwischen Landwirtschaft und Solaranlagen – den Fortschritt bremsen könnten.

Müller befürwortet mehrere zentrale Maßnahmen des Entwurfs. Dazu gehören die Erhöhung des Windkraftanteils in Ausschreibungen sowie die Aufhebung von Ausbaugrenzen in norddeutschen Regionen. Ein neues "Süd-Quoten"-Modell soll zudem den Ausbau Erneuerbarer Energien bundesweit ausgleichen. Zudem unterstützt er Regelungen für Mieterstrommodelle und die Pflicht zu Solaranlagen auf Neubauten.

Laut Müller haben sinkende Kosten in der Photovoltaik bereits zu einer schnelleren Verbreitung geführt. Doch der Windkraftausbau müsse nun zügig nachziehen, betont er. Ohne dringende Änderungen drohe Deutschland, seine Klimaziele im Bereich Erneuerbare Energien zu verfehlen.

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Die geplanten EEG-Reformen könnten den Weg für weitere Wind- und Solarprojekte in ganz Deutschland ebnen. Müllers Unterstützung unterstreicht die Notwendigkeit schnellerer Genehmigungsverfahren und weniger bürokratischer Hürden. Falls verabschiedet, würden die Änderungen die größte Reform der Erneuerbare-Energien-Politik seit Jahren darstellen.

Quelle