Oldtimer-Traktor aus Rumänien an deutscher Grenze gestoppt – Zoll fordert Nachzahlung
Nadeschda HolzapfelOldtimer-Traktor aus Rumänien an deutscher Grenze gestoppt – Zoll fordert Nachzahlung
Rumänischer Fahrer mit Oldtimer-Traktor an Grenze zu Deutschland gestoppt
Letzte Woche wurde ein rumänischer Fahrer an einem Grenzübergang in Lindau angehalten, als er versuchte, einen historischen Traktor ins Land zu bringen. Der 48-Jährige hatte die erforderlichen Zollformalitäten vor der Einreise nach Deutschland nicht erledigt.
Der Traktor, der erstmals am 1. Januar 1966 zugelassen wurde, sollte laut Angaben des Fahrers im Auftrag eines Freundes transportiert werden. Er gab an, die Zollabwicklung erst nach seiner Rückkehr nach Rumänien vornehmen zu wollen.
Zollbeamte griffen ein und stellten fest, dass Einfuhrabgaben zu entrichten waren. Der Mann willigte ein, sofort 316 Euro zu zahlen, um die Gebühren zu begleichen. Der Traktor war zuvor für 1.550 Schweizer Franken verkauft worden.
Nach der Zahlung durften die Behörden den Fahrer mit dem Fahrzeug seine Reise fortsetzen. Der Fall unterstreicht, wie wichtig eine ordnungsgemäße Zollabwicklung beim grenzüberschreitenden Transport von Waren ist. Offizielle Statistiken, wie häufig historische Fahrzeuge mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind, gibt es nicht – die deutsche Zollverwaltung erfasst oder veröffentlicht solche Daten nicht in aggregierter Form.






