Oliver Blume verdiente 2024 über 10 Millionen Euro – dank Wechsel zu Volkswagen
Antonio SchleichOliver Blume verdiente 2024 über 10 Millionen Euro – dank Wechsel zu Volkswagen
Oliver Blume, ehemaliger Chef von Porsche, erzielte im Jahr 2022 ein Einkommen von rund 7,4 Millionen Euro. Seine Vergütung setzte sich aus einem Grundgehalt, Rentenzuschüssen und langfristigen Anreizen zusammen, die an den Börsengang des Unternehmens geknüpft waren. Zwei Jahre später stieg sein Verdienst um etwa 3 Millionen Euro an.
Seit Januar 2023 konzentriert sich Blume voll und ganz auf seine Rolle als Vorstandsvorsitzender von Volkswagen. Unterdessen hat Michael Leiters die Führung bei Porsche übernommen und leitet das Unternehmen vom Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen aus.
Blumes Vergütung für 2022 stammte aus verschiedenen Quellen: Rund 1,9 Millionen Euro entfielen auf Porsche, der Rest bestand aus Boni und gestundeten Zahlungen, die teilweise mit dem Börsengang des Automobilherstellers in jenem Jahr verknüpft waren.
Das Gehaltssystem für Porsche-Führungskräfte kombiniert ein Festgehalt mit variablen Bonuszahlungen. Die Höhe der Boni hängt davon ab, ob die vom Aufsichtsrat festgelegten finanziellen Ziele erreicht werden. Leistungsindikatoren und Unternehmensziele bestimmen, wie viel des Bonus tatsächlich ausgezahlt wird.
2024 stieg Blumes Gesamteinkommen auf etwa 10,4 Millionen Euro an. Dieser Anstieg fiel mit seinem vollständigen Wechsel in die Volkswagen-Führung zusammen. Sein Rückzug aus dem operativen Tagesgeschäft von Porsche beendete seine Doppelfunktion in beiden Konzernen.
Der Aufsichtsrat überwacht weiterhin die Zielvorgaben für die Führungsebene. Diese Ziele bilden die Grundlage für den variablen Teil der Vergütung und sorgen dafür, dass die Bezahlung mit der finanziellen Performance von Porsche im Einklang steht.
Blumes Einkommen spiegelt seine doppelten Verantwortlichkeiten vor 2023 sowie die finanziellen Auswirkungen des Porsche-Börsengangs wider. Sein Nachfolger, Michael Leiters, führt die Stuttgarter Marke nun unter dem gleichen leistungsabhängigen Vergütungssystem. Das Modell bleibt bestehen und knüpft die Managerboni weiterhin an messbare Unternehmensergebnisse.






