27 April 2026, 02:22

Papst Leo XIV setzt mit moderner Kleidung neue Akzente für das Papsttum

Detailreiche Deckengemälde im Vatikanmuseum mit farbigen Figuren, Text und dekorativen Mustern im realistischen Stil.

Papst Leo XIV setzt mit moderner Kleidung neue Akzente für das Papsttum

Papst Leo XIV hat in seinem ersten Jahr als Pontifex Schlagzeilen gemacht – nicht nur wegen seiner Führung, sondern auch wegen seines Auftretens. Hinter dem Stil des Papstes steht Filippo Sorcinelli, ein offen schwuler italienischer Modeschöpfer, der bereits Papst Franziskus und Benedikt XVI. eingekleidet hat. Sorcinellis Verbindung zur Kirche begann in seiner Kindheit, als er seiner Mutter half, die örtliche Pfarrgemeinde zu reinigen. Trotz seiner sexuellen Orientierung hat er nie einen Konflikt zwischen seinem Glauben und seiner Identität innerhalb der katholischen Kirche empfunden.

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Die Garderobe von Papst Leo XIV besticht durch die gelungene Verbindung klassischer päpstlicher Schneiderkunst mit zeitgenössischen Akzenten. Zwar hält er an traditionellen Elementen fest, doch wurde er bereits mit einer Apple Watch und sogar einer Baseballkappe der Chicago White Sox gesichtet. Sein Stil unterscheidet sich von der zurückhaltenderen Kleidung Papst Franziskus', doch auch er unterstreicht damit die Botschaft der Kirche – nicht seinen persönlichen Geschmack.

Vogue zählte Papst Leo XIV kürzlich zu den 55 bestangezogenen Persönlichkeiten des Jahres 2025. Diese Auszeichnung zeigt, wie seine Kleidung – beschrieben als eine "stille Theologie" – Autorität und Bedeutung vermittelt, statt kurzlebigen Modetrends zu folgen. Jeder Papst nutzt offenbar Mode, um eine eigene Identität auszudrücken, und Leos XIV. Mischung aus Tradition und Schlichtheit hebt ihn besonders hervor.

Die vom Designer Sorcinelli gestaltete päpstliche Garderobe zieht weiterhin weltweite Aufmerksamkeit auf sich. Indem Leo XIV bewährte päpstliche Kleidung mit modernen Elementen verbindet, stärkt sein Erscheinungsbild die Präsenz der Kirche in der heutigen Welt. Seine Kleidung bleibt ein bewusst eingesetztes Mittel – nicht der Mode wegen, sondern um tiefere Bedeutung zu transportieren.

Quelle