07 June 2026, 00:19

Piers Morgan warnt vor täuschend echten Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt sie nicht

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Kopie von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor täuschend echten Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt sie nicht

Deepfake-Videos von Piers Morgan sind mittlerweile so täuschend echt, dass selbst seine eigene Mutter die Fälschungen nicht erkannte. Der Moderator hat nun Bedenken geäußert, dass im Netz KI-generierte Clips kursieren, die seine Stimme und sein Aussehen perfekt imitieren. Gleichzeitig sorgt eine weitere Kontroverse für Aufsehen: Die britische Regierung hat zwei US-Kommentatoren die Einreise zum bevorstehenden SXSW-Festival in London verweigert.

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Morgan berichtete, seiner Mutter sei ein Deepfake-Video von ihm gezeigt worden – und sie habe nicht erkannt, dass es sich um eine Fälschung handelte. Die Clips, die angeblich aus seiner Sendung stammen, verbreiten sich rasant in den sozialen Medien. Zwar ist er derzeit noch überzeugt, dass seine eigenen Argumente überzeugender sind als KI-generierte Inhalte, doch die Technologie entwickle sich mit atemberaubender Geschwindigkeit.

Die Debatte fällt in eine Zeit, in der das SXSW London in diesem Jahr über 800 Redner:innen und Künstler:innen zusammenbringen will. Die Veranstalter betonen ihre Rolle als Plattform für vielfältige Stimmen und bestätigten zugleich ihre Unterstützung für Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung – selbst wenn er das Festival kritisiert.

Unabhängig davon hat das britische Innenministerium den US-Kommentatoren Cenk Uygur und Hasan Piker die Einreise nach Großbritannien verweigert. Morgan zeigte sich enttäuscht, dass sich das SXSW London nicht öffentlich für Uygur eingesetzt habe, nachdem die Entscheidung gefallen war. Zuständig für Einreisebestimmungen ist jedoch allein das Innenministerium – nicht die Festivalorganisation.

Auch die Sängerin Katherine Jenkins warnte vor den Gefahren von Deepfakes. Sie gab zu, dass sie Inhalten auf Plattformen wie TikTok zunehmend misstraut, wo KI-manipulierte Videos immer schwerer zu erkennen sind.

Die Verbreitung von KI-generierten Clips lässt Prominente wie Morgan und Jenkins an der Glaubwürdigkeit von Online-Inhalten zweifeln. Gleichzeitig zeigt das Einreiseverbot für Uygur und Piker, wie umstritten die Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und staatlichen Entscheidungen bleibt. Das SXSW London positioniert sich weiterhin als Forum für offenen Austausch – seine Einflussmöglichkeiten in Einreisefragen sind jedoch begrenzt.

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