27 March 2026, 12:25

Polizei blitzt 46 Raser auf Unfallstrecke bei Pforzheim – trotz tödlicher Vorfälle

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vor" mit einer Person links daneben, Bäumen, Strommasten, Leitungen, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Polizei blitzt 46 Raser auf Unfallstrecke bei Pforzheim – trotz tödlicher Vorfälle

Polizei kontrolliert Geschwindigkeit auf Unfallstrecke bei Pforzheim

Die Polizei in Pforzheim hat am Donnerstag an der Kreisstraße 4530 in der Nähe von Eisingen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Zwischen 14:30 und 19:00 Uhr überwachten Beamte den Verkehr auf einem Abschnitt, der für schwere Unfälle bekannt ist. Die Aktion war Teil der laufenden Bemühungen Baden-Württembergs, die Verkehrssicherheit im Rahmen der Vision-Zero-Strategie zu verbessern.

Im Fokus stand ein besonders risikoreiches Teilstück, auf dem sich im vergangenen Jahr zwei tödliche Unfälle ereignet hatten. Von 627 überprüften Fahrzeugen wurden 46 wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit registriert. Die meisten Fahrer lagen bis zu 21 km/h über dem Limit, neun wurden jedoch mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 bis 30 km/h erwischt.

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Die Vision-Zero-Strategie Baden-Württembergs zielt darauf ab, schwere Unfälle vollständig zu vermeiden. Durch konsequentere Kontrollen und Aufklärungskampagnen sollen Tote und Schwerverletzte auf null reduziert werden. Regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen sind ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes.

Die Polizei bestätigte, dass auch künftig ähnliche Kontrollen stattfinden werden. Die Behörden erinnern erneut daran, dass die Einhaltung der vorgeschriebenen Tempolimits nicht nur der eigenen Sicherheit, sondern auch dem Schutz anderer dient.

Die jüngsten Überprüfungen unterstreichen die anhaltenden Probleme mit Rasern auf Landstraßen. Allein innerhalb weniger Stunden wurden 46 Verstöße festgestellt – ein deutlicher Hinweis auf mangelnde Regelakzeptanz. Um riskantes Fahrverhalten einzudämmen und weitere Tragödien zu verhindern, sollen in Kürze zusätzliche Präventivmaßnahmen eingeführt werden.

Quelle