02 April 2026, 08:22

Ravensburg bleibt Pionier: Wie die Fairtrade-Stadt Nachhaltigkeit im Alltag verankert

Große Gruppe von Menschen auf einer internationalen Handelsmesse mit Ständen, Bannern, Tischen, Stühlen, Luftballons und einem Gebäude mit Bögen, Säulen, Geländern und einem Bildschirm im Hintergrund.

Ravensburg bleibt Pionier: Wie die Fairtrade-Stadt Nachhaltigkeit im Alltag verankert

Ravensburg ist seit langem Vorreiter im fairen Handel – bereits 2012 erhielt die Stadt den Titel Fairtrade-Stadt. Seither baut sie ihr Engagement kontinuierlich aus: In Geschäften, Cafés und öffentlichen Gebäuden sind fair gehandelte Produkte erhältlich. Eine eigens eingerichtete Steuerungsgruppe sorgt dafür, dass die Initiativen auf Kurs bleiben, während Bürger:innen von einem digitalen Einkaufsführer profitieren, der den Weg zu ethischen Waren weist.

Die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt wurde Ravensburg vor über einem Jahrzehnt erstmals verliehen. Um den Titel zu behalten, muss die Stadt fünf strenge Kriterien erfüllen – darunter die Verfügbarkeit fair gehandelter Produkte in lokalen Betrieben und öffentlichen Einrichtungen. Ravensburg geht noch einen Schritt weiter: Bei allen offiziellen Sitzungen wird fair gehandelter Kaffee serviert, und in Zusammenarbeit mit WeltPartner entstand eine eigene Linie ethischer Produkte.

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Jährlich lädt die Stadt zum fairen Straßenfrühstück ein, bei dem sich Bürger:innen über fair gehandelte Lebensmittel austauschen können. Zudem beteiligt sie sich an der bundesweiten Fairen Woche, die 2022 unter dem Motto Klimagerechtigkeit stand. Mit über 820 Fairtrade-Städten in Deutschland und mehr als 2.000 weltweit in 36 Ländern ist Ravensburg Teil einer wachsenden globalen Bewegung.

Um den Einstieg in den fairen Handel zu erleichtern, stellt die Stadt auf ihrer Website einen digitalen Einkaufsführer bereit. Das Tool listet Händler:innen, Cafés und Einrichtungen auf, die faire Produkte anbieten – so fallen nachhaltige Entscheidungen leichter.

Ravensburgs anhaltendes Engagement sorgt dafür, dass fairer Handel fester Bestandteil des Alltags bleibt. Von öffentlichen Veranstaltungen bis zu Sonderaktionen: Die Stadt erweitert ständig den Zugang zu ethischen Produkten. Mit einer eigenen Produktlinie und aktiver Teilnahme an bundesweiten Kampagnen bleibt das Bekenntnis zu Fairness und Nachhaltigkeit ungebrochen.

Quelle