Scharfe Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale: Vier Fans abgewiesen
Nadeschda HolzapfelScharfe Grenzkontrollen vor Champions-League-Finale: Vier Fans abgewiesen
Großangelegte Sicherheitskontrollen an Grenzübergängen vor Champions-League-Finale
Vor dem Champions-League-Endspiel zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand haben die Behörden an mehreren Grenzübergängen umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt. Die Polizei richtete Kontrollposten ein, unter anderem in Iffezheim, um Fans aus Frankreich zu überwachen. Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Einreise verweigert.
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg leitete den Einsatz, unterstützt von Kräften aus Bad Bergzabern, Hünfeld und dem Mobilen Kontroll- und Überwachungstrupp Stuttgart. Zudem beteiligten sich französische Beamte der Police Nationale aus Paris mit ihrem lokalen Fachwissen. Gemeinsam kontrollierten sie Fahrzeuge und Reisende an den Übergängen Wintersdorf, Altenheim, Kehl Europabrücke, Rheinau sowie auf wichtigen Zugverbindungen aus Paris.
Bei den Kontrollen beschlagnahmten die Beamten Pyrotechnik, verbotene Gegenstände und Vermummungsutensilien. Zudem wurden Verstöße gegen das Kannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz dokumentiert. Trotz der strengen Überprüfungen gab es keine schweren Zwischenfälle.
Polizeidirektor Tobias Lehmann lobte später den Erfolg der Aktion. An dem Einsatz waren mehrere Behörden beteiligt, darunter die Deutsch-Französische Einheit, die für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern sorgte.
Die Sicherheitsvorkehrungen an den Grenzübergängen führten zu vier Einreiseverweigerungen und der Beschlagnahmung unerlaubter Gegenstände. Die Behörden bewerteten die Maßnahme als wirksam – größere Störungen blieben aus. Die Kontrollen erstreckten sich auf mehrere Standorte und Verkehrswege im Vorfeld des hochkarätigen Spiels in München.






