25 March 2026, 04:18

Traditionsunternehmen Wehrle-Werk AG meldet überraschend Insolvenz an

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen Unternehmen in den USA zeigt, unterteilt in Erholung und wirtschaftliche Erholung nach Branche, mit begleitendem Text, der die Gesamtauswirkungen und Erholungsdaten zusammenfasst.

Traditionsunternehmen Wehrle-Werk AG meldet überraschend Insolvenz an

Wehrle-Werk AG stellt Insolvenzantrag

Die traditionsreiche Wehrle-Werk AG, ein seit Generationen familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Emmendingen, hat Insolvenz angemeldet. Das 1860 gegründete Unternehmen reichte den Antrag am 25. August beim Amtsgericht Freiburg ein. Der Schritt folgt auf monatelange finanzielle Belastungen und einen schweren Cyberangriff in diesem Jahr.

Die Probleme des Unternehmens begannen jedoch lange vor der Insolvenz. 2022 und 2023 brach der Umsatz von etwa 80 Millionen Euro auf rund 60 Millionen Euro ein. Rückläufige Aufträge in der schrumpfenden Abwasserbranche und steigende Zinsen verschärften die Liquiditätskrise.

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Ein Cyberangriff am 11. Mai 2024 verschlimmerte die Lage zusätzlich, indem er Produktions- und Kommunikationssysteme lahmlegte. Trotz dieser Herausforderungen bleiben Tochtergesellschaften von den Insolvenzverfahren unberührt.

Der Rechtsanwalt Marc-Philippe Hornung wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Gemeinsam mit der Unternehmensführung prüft er nun Sanierungsoptionen. Die Mitarbeiter erhalten unterdessen weiterhin Löhne über das Insolvenzgeld.

Die Wehrle-Werk AG ist spezialisiert auf Umweltschutztechnik und Großkomponenten für Maschinenbauer. Die 164-jährige Firmengeschichte unterstreicht die Bemühungen, den Betrieb zu stabilisieren.

Die Insolvenzverfahren werden über die nächsten Schritte des Unternehmens entscheiden. Im Fokus stehen der Erhalt von Arbeitsplätzen und die Wiederherstellung der finanziellen Stabilität. Das Ergebnis hängt von Verhandlungen zwischen Verwaltern, Gläubigern und der Geschäftsführung ab.

Quelle