26 March 2026, 12:22

Wallaby auf freiem Fuß: Spandaus ungewöhnlicher Flüchtling sorgt für Aufregung

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Wallaby auf freiem Fuß: Spandaus ungewöhnlicher Flüchtling sorgt für Aufregung

Känguruhasen auf der Flucht: Wallaby in Berlins Spandau unterwegs

In Berlins Bezirk Spandau ist ein entlaufenes Wallaby gesichtet worden, nachdem es sich am Sonntag aus dem Besitz seines Halters befreit hatte. Anwohner und Polizei verfolgten das Tier kurzzeitig, bevor es in einem nahegelegenen Wald untertauchte. Die Behörden bestätigten, dass das Tier für Erwachsene kaum eine Gefahr darstellt, gaben jedoch Sicherheitshinweise für Kinder und Passanten heraus.

Der Vorfall ereignete sich in Kladow, wo ein Anwohner das Wallaby am Montagmorgen entlang des Sakrower Kirchwegs beobachtet haben will. Die Polizei suchte zwei Stunden lang nach dem Tier, bis es im Waldgebiet verschwand. Das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Wallaby gehört vermutlich zu einer nicht aggressiven Art.

Erwachsene werden aufgefordert, Abstand zu halten, bei einer Begegnung jedoch Blickkontakt zu wahren. Kinder sollten ruhig bleiben, sich langsam seitwärts bewegen und Deckung suchen, falls sich das Tier nähert. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs wird geraten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen.

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Die Polizei kündigte an, keine aktive Suche durchzuführen, bittet die Bevölkerung jedoch, Sichtungen zu melden. Der Vorfall steht in keinem Zusammenhang mit dem satirischen "Känguru-Manifest" von Marc-Uwe Kling.

Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß – seit Montag gab es keine bestätigten Sichtungen mehr. Die Behörden betonen zwar, dass von dem Tier keine Gefahr für Erwachsene ausgehe, mahnen aber zur Vorsicht. Anwohner werden aufgefordert, die Polizei zu kontaktieren, falls das Wallaby erneut gesichtet wird.

Quelle