06 June 2026, 12:18

WM 2026 startet mit Rekordteams – doch Schatten über dem Fußballfest

Was steht auf dem Spiel

WM 2026 startet mit Rekordteams – doch Schatten über dem Fußballfest

Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 startet an diesem Donnerstag in drei Gastgeberländern: den USA, Kanada und Mexiko. Diese Ausgabe geht als erste mit 48 teilnehmenden Mannschaften in die Geschichte ein, darunter die Debütanten Kap Verde, Curaçao und Jordanien. Mit Spielen, die über ganz Nordamerika verteilt stattfinden, versprechen die Veranstalter ein Turnier wie kein anderes.

In dieser Woche widmet die Medienberichterstattung dem Event 14 Seiten, täglich werden Aktualisierungen folgen, während die Vorfreude steigt. Doch hinter dem Spektakel mehren sich bereits Bedenken: Die Themen Bezahlbarkeit, Nachhaltigkeit und politische Spannungen werfen erste Schatten voraus.

Das Turnier beginnt mit einer Rekordzahl an teilnehmenden Nationen. Erstmals dabei sind Kap Verde, Curaçao und Jordanien – sie erweitern die globale Reichweite des größten Fußballwettbewerbs der Welt. Fans können sich ab sofort den kompletten Spielplan herunterladen und ausdrucken, der sich über zahlreiche Städte in den USA, Kanada und Mexiko erstreckt.

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Kanadas Rolle als Mitausrichter rückt in den Fokus – als möglicher Kontrast zu den USA, wo strenge Einreisebestimmungen gelten. Einige qualifizierte Spieler und Fans sehen sich mit Visumproblemen konfrontiert, was FIFA-Selbstdarstellungen von Einheit widerspricht. Unterdessen steigen in Mexiko die Ticketpreise so stark, dass der Fußball für viele normale Fans unerreichbar wird.

Abseits des Platzes gibt es weiterhin Debatten über Nationalhymnen. DFB-Sportdirektor Andreas Rettig wies Diskussionen darüber, ob Spieler mitsingen sollten, als Ablenkung zurück. Umweltschutzorganisationen kritisieren unterdessen das Ausmaß des Turniers und werfen FIFA vor, ihre eigenen Nachhaltigkeitsversprechen in Zeiten der Klimakrise zu brechen.

Die WM 2026 wird die größte der Geschichte – mit mehr Teams und mehr Austragungsorten als je zuvor. Doch während das Turnier beginnt, sehen sich die Veranstalter mit Fragen zu Zugang, Politik und ökologischen Folgen konfrontiert.

Fans können die tägliche Berichterstattung verfolgen, doch die Herausforderungen abseits des Rasens könnten das Vermächtnis dieser Weltmeisterschaft genauso prägen wie das Geschehen auf dem Platz.

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