24 March 2026, 16:19

Zwei tödliche Wildunfälle in Süddeutschland innerhalb einer Stunde

Eine Hirschherde öberquert eine Straße vor einem Haus, mit einem geparkten Auto auf der rechten Seite und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Zwei tödliche Wildunfälle in Süddeutschland innerhalb einer Stunde

Zwei getrennte Wildunfälle in den frühen Morgenstunden des Sonntags

In den frühen Stunden des Sonntagmorgens ereigneten sich zwei separate Zusammenstöße mit Wildtieren. Ein Reh und ein Fuchs wurden auf Landstraßen in Süddeutschland von Fahrzeugen erfasst. Beide Tiere starben, Menschen wurden jedoch nicht verletzt.

Die Unfälle passierten innerhalb einer Stunde, wobei Polizei und örtliche Jäger zu beiden Einsatzorten ausrückten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Beim ersten Vorfall gegen 1.14 Uhr auf der K 3035 zwischen Zang und Steinheim kollidierte ein 18-jähriger Audi-Fahrer frontal mit einem Fuchs. Das Tier verendete sofort, das Fahrzeug blieb fahrbereit. Die Behörden prüfen noch das Ausmaß des Schadens.

Knapp 90 Minuten später, gegen 2.30 Uhr, touchierte ein 67-jähriger Fiat-Fahrer auf der L1168 von Niederstotzingen in Richtung Stetten ein Reh. Das Tier starb beim Aufprall, am Fiat entstand ein Schaden von etwa 2.000 Euro. Dennoch konnte das Auto die Unfallstelle eigenständig verlassen.

Die Polizei sicherte beide Unfallorte und informierte die zuständigen Jäger. Sie wies Autofahrer darauf hin, besonders in der Dämmerung und nachts wachsam zu sein, wenn Wildtiere besonders aktiv sind. Auf Straßen mit Wildwarnschildern ist erhöhte Vorsicht geboten. Bei Sichtungen von Tieren am Straßenrand sollten Fahrer abblenden, bremsen, hupen und notfalls mit Warnblinklicht anhalten.

Offizielle bundesweite Statistiken zu Todesfällen durch Wildunfälle in Deutschland liegen für 2024 nicht vor. Zwar starben im vergangenen Jahr 2.770 Menschen im Straßenverkehr, doch spezifische Daten zu wildtierbedingten Vorfällen fehlen.

Beide beteiligten Fahrzeuge konnten die Unfallstellen aus eigener Kraft verlassen. Die Vorfälle unterstreichen die Gefahren durch Wildtiere auf Landstraßen bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Behörden raten weiterhin zu angepasster Geschwindigkeit und erhöhter Aufmerksamkeit in Gebieten, in denen Tiere die Fahrbahn queren könnten.

Quelle